Waldsee

Die erste Saison am neuen Pinta Beach ist gut gelaufen

Die Badesaison am Waldsee ist beendet. Pächter Germano Salernitano ist mit der ersten Saison an seinem Pinta Beach zufrieden.

Eine entspannte Atmosphäre herrscht am Pinta Beach. Die Badegäste räkeln sich in den letzten spätsommerlichen Sonnenstrahlen oder genießen das herrliche Wetter in der Lounge bei einem kühlen Getränk. Pächter Germano Salernitano reagierte auf die Wettervorhersage und verlängerte seine Badesaison vom 15. auf den 20. September. Ringsherum hatten die Schwimmbäder und die Badeseen bereits geschlossen, erzählt er. Bei ihm aber tummeln sich noch die Badegäste und Sonnenhungrigen.

Besonders der FKK-Strand ist noch gut gefüllt. „Hier sind jetzt die Leute aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet“, stellt der Pächter fest. Und die teilen ihm mit, dass der FKK-Bereich vielleicht ein wenig klein geraten ist. Er werde das in der kommenden Saison weiter beobachten und dann eventuell reagieren, sagt er.

Am gestrigen Donnerstag hat er die Badesaison dann aber wirklich beendet. Die Wettervorhersage würde keinen anderen Schluss zulassen, so Salernitano. Er erlebte in seiner ersten Saison an seinem neuen Pinta Beach einen Supersommer. Die Zahlen lägen zwar noch nicht abschließend vor, aber er weiß, dass er die rund 65 000 Besucher aus dem vergangenen Jahr, als die Stadtwerke den Waldsee noch in eigener Regie führten, übertreffen wird.

Nicht ganz unschuldig daran war das Wetter mit den über Wochen herrschenden hohen Temperaturen. Das ist Salernitano bewusst. Aber er weiß auch um die Reize seiner Anlage. Während der ersten Saison haben die Kunden einiges lieben gelernt. Und das teilten sie Salernitano auch bereitwillig mit: Das sind die Palmen und der weiße Strand – der sehr weiße Strand. Den Sand baggerte das Kiesabbauunternehmen aus dem Waldsee, trocknete ihn und brachte ihn anschließend auf dem Strand auf, erzählt Salernitano. „Das ist der Raunheimer Spielsand“, stellt er lachend fest.

Die Leute würden aber auch die Atmosphäre schätzen. Ein Gefühl wie im Urlaub. Claudia Straub bestätigt das. Mit den Palmen, dem Sand und dem Urlaubsgefühl umschreibt sie ihren Eindruck von der Anlage am Waldsee. Sie kommt regelmäßig aus der Nähe von Limburg nach Frankfurt, um eine Freundin zu besuchen. Beide waren in den letzten Wochen häufiger am Pinta Beach. „Die haben sich hier sehr viel Mühe gegeben“, lobt sie.

Vitali und Jelana aus Frankfurt finden den Strand ebenfalls sehr schön. Sie können sich aber vorstellen, dass die Anlage vergrößert wird. Denn in den Hochzeiten sei es dort sehr voll gewesen, berichten die 26-Jährige und der 27-Jährige.

Salernitano hatte auf Kritik und Anregungen reagiert. Die DLRG hatte festgestellt, dass es im Wasser in Ufernähe zu abschüssig sei. Deshalb hatte er sieben

Stege mit Leitern

ins Wasser legen lassen, um den Schwimmern den Zugang zu erleichtern. Auch auf die Diskussion über das Verbot für das Mitbringen von Speisen und Getränken ging er im Gespräch mit dem Echo ein. Verschiedene Getränke wie Apfelsaftschorle oder belegte Brötchen hatten die Badegäste dann doch mitnehmen dürfen.

Im kommenden Jahr möchte Salernitano noch einmal eine Schippe drauflegen. Er wird die Anlage bereits am 15. April und damit einen Monat vor Beginn der Badesaison öffnen, so dass sich Gäste bei schönem Wetter am Wasser niederlassen können. Außerdem wird er aus dem gleichen Grund die Anlage nach Ende der Bades-Saison noch einen Monat geöffnet lassen. In der kommenden Saison werden dann nach 20 Uhr zudem Bar und Gastronomie geöffnet haben.

Außerdem will er ein Transpondersystem für den Eintritt einführen. Ob darüber auch Speisen und Getränke bezahlt werden, lässt er noch offen. Denn er befürchtet am Abend lange Schlangen an der Kasse, wenn sich die Gäste ihr Restgeld auszahlen lassen möchten.

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