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5:0-Lauf sorgt für Entscheidung

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Mit Spielwitz und starkem Endspurt fertigte Rüsselsheim / Bauschheim die Gäste aus Darmstadt ab.

Es war durchaus ein hartes Stück Arbeit. Aber zum Schluss hatten die Handballer der MSG Rüsselsheim / Bauschheim am Sonntagabend doch die eigenen Erwartungen souverän erfüllt: Mit 35:26 (15:12) wurden die Gäste der TGB Darmstadt in die Schranken verwiesen. Nachdem zwischenzeitlich manch eine Klippe mit viel Spielwitz umschifft werden konnte.

Der dritte Saisonsieg bescherte den Mannen von Trainer Wladimir Daschevski mit 6:6 ein ausgeglichenes Punktekonto – und den Sprung auf Tabellenplatz sechs in der Bezirksoberliga Darmstadt. Zwar hatte sich der Sieg für die TuS / SKG-Formation frühzeitig abgezeichnet. Dass dieser aber derart deutlich mit neun Toren Differenz ausfällt, konnte noch in der 52. Minute nicht erwartet werden. Da stand es lediglich 26:24. Die Gäste aus Bessungen erwiesen sich als hartnäckiger Konkurrent, der bis dahin nicht entscheidend abzuschütteln war. Obwohl Rüsselsheim / Bauschheim über die reifere Spielanlage verfügte.

Die einstudierten Abläufe klappten oft wie am Schnürchen, wurden von den Fans auf den Rängen der Bauschheimer Sporthalle entsprechend bejubelt. Doch auch manch eine Fehlleistung musste registriert werden: Vorne eine vergebene Großchance oder ein überflüssiger Ballverlust, hinten eine Unachtsamkeit im Deckungsverband. Deshalb konnte die TGB Darmstadt vom Resultat her so lange ein ebenbürtiger Partner bleiben.

Bis zur Schlussphase. Da drehte die MSG mächtig auf, sorgte mit einem 5:0-Lauf – vom 26:24 zum 31:24 – endgültig für klare Verhältnisse. Und stellte damit letztlich auch ihren Trainer zufrieden.

Wladimir Daschevski hatte zuvor noch einiges zu meckern. Oft auch mit den beiden Schiedsrichtern, die nach seiner Ansicht ihre Zeitstrafen zu einseitig verteilten. Neunmal mussten die Gastgeber in Unterzahl agieren – einmal davon sogar wegen einer Zwei-Minuten-Strafe für den Coach. Der war auch mit der Verteilung der Siebenmeter (1:7) überhaupt nicht einverstanden.

Dass sich dann aber am Ende alle elf eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eingetragen hatten, behagte Daschevski wiederum. Am erfolgreichsten tat dies vom halblinken Rückraum aus Yannick Popp. Der heimste ein Sonderlob seines Trainers ein: „Nicht nur wegen seiner sechs Treffer. Auch weil er stets ein Auge für seine Mitspieler hat – und heute in wichtigen Momenten stets die richtige Entscheidung traf.“ hpp

Spielfilm: 2:2, 4:2, 6:4, 9:5, 9:10, 11:10, 13:11, (15:12), 19:13, 21:16, 21:19, 24:20, 26:24, 31:24, 33:25, 35:26.

MSG: Christoph Seibert, Maurice Pauly; Yannick Popp (6), Max Kaczmarek (6/1), Sven Sprengard (4), Marius Reinheimer (4), Marcel Diehl (4), Lukas Dippel (3), Jens Hartmann (2), Nico Cezanne (2), Matthias Hirsch (2), Alexander Zellmann (1), Sascha Daschevski (1).

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