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Will sich auch in Rüsselsheim als Alternative anbieten: Die AfD tritt im März mit einer eigenen Liste an. foto: dpa

Politik

AfD tritt erstmals in Rüsselsheim an

Vor der Ausgangssperre wurde noch schnell in der Stadthalle abgestimmt: Irmgard Horesnyi führt die Liste zur Kommunalwahl an. Auf den weiteren Plätzen folgen weitere Mitglieder der Kreistagsfraktion.

Rüsselsheim -Trotz erschwerter Bedingungen durch Ausgangssperre und Hygieneauflagen fand am vergangenen in der Stadthalle Rüsselsheim die Versammlung der AfD zur Aufstellung ihres Wahlvorschlags für das Rüsselsheimer Stadtparlament zur Kommunalwahl am 14. März 2021 statt.

Zuvor hatte die Kreissprecherin und Vorsitzende der Groß-Gerauer Kreistagsfraktion, Irmgard Horesnyi, sich in einer Anfrage beim Landratsamt vergewissert, dass trotz der auferlegten Ausgangssperre Listenversammlungen im Kreisgebiet weiterhin stattfinden dürfen.

Die Rüsselsheimer Mitglieder der Partei Alternative für Deutschland wählten in Einzeldurchgängen ihre sechs Kandidaten für den Wahlvorschlag zur Gemeindewahl. Als Spitzenkandidatin wurde Irmgard Horesnyi einstimmig gewählt.

Die Plätze zwei und drei gingen an Thorsten Blümlein und Artem Zakharov. Beide sind bereits Mitglieder der Kreistagsfraktion und treten auch für die Kreistagswahl 2021 erneut auf aussichtsreichen Plätzen an.

Anschließend wurden zügig drei weitere Listenplätze vergeben, so dass die Versammlung rechtzeitig um 20.30 Uhr noch vor Beginn der erstmaligen Ausgangssperre beendet werden konnte.

Es ist das erste Mal, dass die AfD in Rüsselsheim bei einer Kommunalwahl antritt. Die AfD zeigt sich gegenüber dieser Zeitung zuversichtlich, dass mit der AfD eine auch in Rüsselsheim dringend benötigte politische Kraft ins Rathaus einziehen werde, die unideologisch die Probleme der Menschen benennen und nach Lösungen suchen werde.

Es ist das ert"Wir werden auf jeden Fall dafür sorgen, dass sich an Stasi-Methoden erinnernde Vorhaben, wie der Plan, freigestellte Erzieherinnen und Erzieher zur "freiwilligen" Corona-Patrouille zu nötigen, nicht wiederholen werden", so die Stellungnahme der Partei. red/ok

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