Werner-Heisenberg-Schule

Angehende Erzieher und Sozialassistenten beginnen Ausbildung

Erzieherinnen und Erzieher werden dringend gesucht. Am Dienstag begannen an der Werner-Heisenberg-Schule 72 Schüler die Ausbildung zum Sozialassistenten. Vierundvierzig Studierende begannen ein Studium zum Erzieher im Fachbereich für Sozialwesen.

Noch immer dauert es für die meisten Auszubildenden fünf Jahre bis zum Abschluss als Erzieherin oder Erzieher. Die Jugendlichen, die die weiterführende Schule mit der Mittleren Reife beendet haben, schließen im ersten Schritt eine zweijährige Ausbildung als Sozialassistent an einer Berufsfachschule ab. Dies ist eine Voraussetzung auf dem Weg zum Abschluss als Erzieher, wie York Ehrlich, Abteilungsleiter der Fachschule für Sozialpädagogik und der höheren Berufsfachschule Sozialassistenz an der Werner-Heisenberg-Schule, erzählt.

Am Dienstag wurden 72 junge Frauen und Männer in diesen Berufsschulbereich der Heisenberg-Schule eingeschult. Vierundvierzig weitere Studierende beginnen zum gleichen Zeitpunkt ihr Studium am Fachbereich für Sozialwesen, an dessen Ende der Abschluss als Erzieher steht.

Die Zahlen seien im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibend, sagt Schulleiter Peter Querbach. Im Hinblick darauf, dass händeringend Erzieherinnen und Erzieher gesucht werden, sei die Zahl jedoch nicht hoch genug. Das liege auch daran, dass es nicht genug Lehrkräfte gebe, die dieses Fach unterrichteten. Die Werner-Heisenberg-Schule wirke diesem Zustand bereits entgegen und habe neue Lehrer eingestellt. „Wir planen, die höhere Berufsfachschule Sozialassistenz und die Fachschule für Sozialpädagogik 2019 um je eine Klasse zu erweitern“, informiert York Ehrlich. Zudem sei es Seiteneinsteiger inzwischen leichter gemacht worden, sich zu qualifizieren. „Schulabgänger mit Fachabitur und allgemeiner Hochschulreife können nach einem dreimonatigen Praktikum und einem Kolloquium an der Fachschule für Sozialpädagogik studieren, ohne vorher die Ausbildung als Sozialassistent machen zu müssen. So verkürzt sich der Weg bis zum Abschluss als Erzieherin oder Erzieher auf drei Jahre und das Feld der Absolventen ist breiter aufgestellt“, so Ehrlich.

Im Bereich der Sozialassistenz werde bei der Ausbildung zudem der Bereich der Pflege betont. Denn Pfleger werde auch gesucht, bemerkt der Abteilungsleiter. „Die Motivation der jungen Menschen, die zu uns in die Ausbildung kommen, ist sehr hoch. Aus diesem Grund haben wir auch eine sehr geringe Abbruch- und Durchfallquote. Doch was genau motiviert die Jugendlichen zu dieser Berufswahl? Wir haben mit drei der neuen Schülerinnen und Schülern gesprochen.

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