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Half dabei, dass seinem RRK-Team nach langer Durststrecke wieder mal ein Sieg gelang: Torschütze Phil Bosche.

Rüsselsheimer RK

Der Bann ist gebrochen

Nach vier Niederlagen in Folge ist der Bann für den Rüsselsheimer RK gebrochen: Schlusslicht Bad Kreuznach wurde mit 7:6 bezwungen.

Die Hallensaison ist für die Hockeyherren des Rüsselsheimer RK mit einem versöhnlichen Ergebnis zu Ende gegangen. Die Truppe von Trainer Jonathan Elliott siegte in der 2. Bundesliga Süd bei Schlusslicht Kreuznacher HC knapp mit 7:6 (2:2).

„Es ist gut, dass wir die Rückrunde mit einem positiven Erlebnis abgeschlossen haben“, sagte Niklas Isselhard. Der Stürmer spielte damit auf die eher magere Rückrunden-Bilanz der RRK-Herren an. Von fünf Spielen verloren sie vier bei einem Sieg. Eben jenem gegen den hoffnungslos abgeschlagenen HC aus Bad Kreuznach. Die Rheinland-Pfälzer, die bereits seit Mitte Januar als Absteiger feststehen, gingen in dem Spiel im die goldene Ananas überraschend in der sechsten Minute 1:0 in Führung. Jan Petersen (18.) und Mounir Hajri (21.) wendeten das Blatt. Allerdings nur wenige Sekunden: Mit einer Ecke überwanden die Hausherren Schlussmann Leon Traum zum 2:2. Die eigentliche Nummer zwei im RRK-Kasten verdiente sich ein Sonderlob bei seiner ersten Zweitliga-Partie über die volle Spielzeit und hielt sogar einen Siebenmeter.

In der Halbzeit bemängelte Rüsselsheim-Coach Elliott die mangelnde Chancenverwertung seiner Schützlinge. Er forderte, dass seine Spieler „more clinical“, also eiskalter und abgebrühter vor dem Tor sein sollten. Zunächst egalisierte Yannick Rapp das zwischenzeitliche 3:2 der Kreuznacher (35.). Dann war es an zweimal Niklas Isselhard und Phil Bosche, einen abermaligen Rückstand in eine 6:4-Führung für den RRK zu verwandeln (50.). Der erfolgreichste Torschütze des Tages, der Kreuznacher Andreas Beißmann, sorgte mit seinen Treffern drei und vier fürs 6:6. Doch das Glück war am Ende mit den Tüchtigeren: Jan Petersen schoss den RRK zwei Minuten vor Schluss zum verdienten 7:6-Erfolg.

„Wir haben gezeigt, dass wir uns von den zahlreichen Rückständen nicht haben verrückt machen lassen“, sagte Isselhard nach dem Spiel. Der Rückblick auf die Saison fiel verhaltener aus. Nach gutem Start habe man sich diese durch die vier Niederlagen in Folge kaputtgemacht. „Es wäre vermessen zu sagen, wir hätten um den Aufstieg mitspielen können“, so Isselhard. Dennoch hätte die Mannschaft die Spielzeit lieber auf Platz zwei oder drei abschlossen. So bleibt – wenngleich mit deutlichem Zehn-Punkte-Vorsprung auf Schlusslicht Kreuznach – lediglich der vorletzte Rang.

Den Spielern hat Trainer Elliott den kompletten Februar frei gegeben. „Viele sind echt am Limit“, bestätigte Isselhard. Die Mannschaft wolle sich mit Kraftraum, Fußball oder leichtem Training fit halten, ehe es in der ersten Märzwoche weitergeht. Dann starten die Hockeyherren auf dem Kunstrasen, um sich auf die Feldsaison vorzubereiten. ias

2. Bundesliga Herren Gruppe Süd, Halle

Limburger HC - SC 80 Frankfurt 8:2

Kreuznacher HC - Rüsselsheimer RK 6:7

SC 80 Frankfurt - Limburger HC 2:0

Dürkheimer HC - HG Nürnberg 8:13

1. SC 80 Frankfurt 10 9 0 1 63:30 27

2. Dürkheimer HC 10 5 2 3 60:56 17

3. HG Nürnberg 10 5 1 4 69:60 16

4. Limburger HC 10 3 3 4 49:38 12

5. Rüsselsheimer RK 10 4 0 6 45:50 12

6. Kreuznacher HC 10 0 2 8 42:94 2

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