Die Freibad-Saison beginnt am 1. Juli. Foto: dpa
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Die Freibad-Saison beginnt am 1. Juli. Foto: dpa

Schwimmen trotz Corona

Freibadsaison beginnt: Das müssen Gäste wegen Corona beachten

Wenn am 1. Juli in Rüsselsheim die Freibadsaison beginnt, werden Corona-bedingt die Abläufe in diesem Sommer anders sein als gewohnt.

  • In Rüsselsheim beginnt die Freibadsaison
  • Wegen Corona müssen Gäste einiges beachten
  • Karten müssen vorab im Internet gekauft werden

Rüsselsheim – Badegäste müssen ihre Eintrittskarten vorab im Internet kaufen und sich auch online registrieren, damit mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden können.

Auf der Startseite von www.ruesselsheim.de wurde dazu ein Link zu den weiteren Informationen und dem Online-Ticketportal eingerichtet, das am 29. Juni freigeschaltet wird. Das Freibad „An der Lache“ öffnet am 1. Juli, das Waldschwimmbad am 6. Juli.

Freibäder in Rüsselsheim öffnen trotz Corona: Bürgermeister freut sich

„Ich freue mich, dass wir den Rüsselsheimerinnen und Rüsselsheimern rechtzeitig zum Ferienbeginn unsere Schwimmbäder wieder zur Verfügung stellen können. Denn viele Menschen werden in diesem Jahr auf die gewohnte Urlaubsreise verzichten, und wir können wir ein attraktives Angebot machen“, sagt Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos).

Als Schutzvorkehrung wurden für die Bäder Zeitfenster für den öffentlichen Badebetrieb eingerichtet. Die Zeitfenster stehen täglich von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr und 14.30 Uhr bis 18.30 Uhr zur Verfügung. Von 13.30 bis 14.30 Uhr findet - neben den dauerhaften Zwischenreinigungen - eine Desinfektion von Einrichtungsgegenständen und Kontaktflächen statt. Die Badegäste müssen dazu das Schwimmbad verlassen.

Freibadsaison trotz Corona in Rüsselsheim: 500 Badegäste pro Zeitfenster

Pro Zeitfenster werden maximal 500 Badegäste im Freibad „An der Lache“ eingelassen. Wer auf der Online-Plattform Karten kauft, muss sich für den gewünschten Tag und das gewünschte Zeitfenster entscheiden. Die Nutzer erhalten als Buchungsbestätigung wahlweise einen Barcode auf ihr Handy oder eine E-Mail zum Ausdrucken. Die Eintrittskarte berechtigt nur innerhalb des gebuchten Zeitfensters zum Schwimmbadbesuch. Am Eingang des Bades werden die Tickets kontaktlos gescannt.

Auf der Online-Plattform ist zu sehen, ob noch Karten für den Wunschtermin zur Verfügung stehen oder ob man auf einen anderen Termin ausweichen muss. Es ist möglich, sieben Tage im Voraus zu reservieren, und man kann für maximal sechs Personen buchen. Wegen der besonderen Situation werden aktuell nur zwei Preiskategorien angeboten: Erwachsene zahlen 3 Euro, ermäßigte Karten kosten 1,50 Euro. Die Reservierungsgebühr ist im Ticket enthalten.

Corona in Rüsselsheim: Freibäder öffnen – So kann im Internet bezahlt werden

Bezahlt werden kann über die gängigen Online-Bezahlsysteme wie PayPal oder Kreditkarte. Inhaber des Rüsselsheim Passes zeigen diesen direkt an der Kasse vor, werden registriert und erhalten freien Eintritt. Saison- und Mehrfachkarten werden in diesem Jahr nicht angeboten. Eine Rückerstattung aufgrund von schlechtem Wetter ist nicht möglich.

Mit dem Kauf des Tickets verpflichtet sich jeder Badegast, die Vorgaben des Hygienekonzeptes einzuhalten. Während des Buchungsvorganges wird das Hygienekonzept digital zur Verfügung gestellt. Zur Durchsetzung der Maßnahmen werden die Aufsichts- und Kassenkräfte von einem Sicherheitsdienst unterstützt.

Freibäder in Rüsselsheim öffnen in der Corona-Krise: Markierungen am Eingang

Die Schutzmaßnahmen beginnen schon vor dem Schwimmbadeingang. Um hier Menschenansammlungen zu vermeiden, sind Abstands-Bodenmarkierungen aufgebracht worden. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass bis zum Liegeplatz auf den dafür vorgesehenen Wegen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden muss.

Einzelumkleiden und Außenduschen dürfen genutzt werden, Sicherheitspersonal sorgt dafür, dass auch hier die Abstandsregelungen eingehalten werden. Die Bahnen im Schwimmerbecken bieten ausreichend Platz zum sportlichen Schwimmen und dürfen nur in einer Einbahnregelung genutzt werden.

Insgesamt können 96 Schwimmerinnen und Schwimmer das Becken zeitgleich nutzen. Hilfsmittel wie Flossen, Taucherbrillen oder die Benutzung von Spielgeräten sind in diesem Becken nicht gestattet. Im Nichtschwimmerbecken gibt es je einen Ein- und Ausstieg, um Begegnungen auf den Treppenanlagen zu vermeiden. Das Becken ist für 70 Badegäste zur zeitgleichen Benutzung freigegeben. (red)

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