Afshin Sadeg-Pur (vorne links), künftiger Wirt im Dorfgemeinschaftshaus Hessenaue, erläutert Mitgliedern des Vereins ?Dorfgemeinschaft Hessenaue?, wie er sich seine Gaststätte vorstellt.
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Afshin Sadeg-Pur (vorne links), künftiger Wirt im Dorfgemeinschaftshaus Hessenaue, erläutert Mitgliedern des Vereins ?Dorfgemeinschaft Hessenaue?, wie er sich seine Gaststätte vorstellt.

Gastronom möchte Restaurant im April eröffnen

Dorfgemeinschaftshaus Hessenaue: So schnell wie möglich bezugsfertig

Im Dorfgemeinschaftshaus Hessenaue wird bereits fleißig gearbeitet. Wichtigstes Anliegen des Vereins „Dorfgemeinschaft Hessenaue“ als künftiger Pächter: Die schon länger geschlossene Gaststätte soll schnellstmöglich wieder eröffnet werden.

Wenn es seine Zeit und seine handwerklichen Fähigkeiten erlauben, packt Af-shin Sadeg-Pur mit an. Einige Wände hat er beispielsweise schon gestrichen. Doch bis der Mainzer mit persischen Wurzeln im Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Hessenaue seine deutsch-italienische Gaststätte eröffnen kann, werden noch einige Wochen ins Land gehen.

Denn in der Gaststätte, die seit etlichen Monaten geschlossen ist, stehen noch umfangreiche Renovierungsarbeiten an. Bereits seit Mitte Dezember sind Mitglieder des Vereins „Dorfgemeinschaft Hessenaue“ regelmäßig im Dorfgemeinschaftshaus tätig. Insgesamt haben sie in den vergangenen Wochen rund 80 Stunden an Renovierungsarbeiten investiert. „Außerdem haben die einzelnen Vorstandsmitglieder jeweils 500 Euro für Materialien vorgestreckt“, erläuterte bei einer Ortsbesichtigung der Zweite Vorsitzende Klaus Martin.

Wie bereits mehrfach berichtet, wird der Verein „Dorfgemeinschaft Hessenaue“ das DGH in Erbpacht übernehmen. Der entsprechende Vertrag wird derzeit ausgearbeitet und dem Verein demnächst vorgelegt. Im Vorstand des Vereins rechnet man damit, dass er im Laufe des Monats März unterschrieben wird. Dann ist die „Dorfgemeinschaft Hessenaue“ als neuer Pächter offiziell für das DGH verantwortlich – für die Bausubstanz, für den laufenden Unterhalt des Gebäudes und für die finanziellen Einnahmen. Der Verein muss in den ersten Jahren keine Pacht an die Gemeinde zahlen.

Vorrangiges Ziel des Vereins ist, dass die Gaststätte so schnell wie möglich eröffnet wird. „Das soll bis Ostern, also spätestens Mitte April der Fall sein“, gab Vereinsmitglied Edwin Becker die Zeitschiene vor. Mit der Übernahme des DGH fließt die Pacht, die Gastronom Sadeg-Pur zu zahlen hat, an den Verein. Hinzukommen Mieteinnahmen aus den ebenfalls im DGH untergebrachten Wohnungen.

Afshin Sadeg-Pur plant, seine Gaststätte täglich zu öffnen, im Winter ab 17 Uhr. In den wärmeren Monaten sollen die Öffnungszeiten besonders an den Wochenenden erweitert werden. Ein Biergarten soll Tagesausflügler, Spaziergänger, Radler und Biker zum Verweilen einladen. Mit der renovierten Gaststätte wird dann auch wieder der Nebenraum für Vereine und geschlossene Gesellschaften zur Verfügung stehen.

Wenn die Gaststätte erst einmal eröffnet ist und damit regelmäßig Einnahmen fließen, will der derzeit knapp 150 Mitglieder zählende Verein längerfristige Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus in Angriff nehmen: Denn saniert werden müssen auch Dach und Fassade. Über Investitionssummen und Zeiträume wollte der Vorstand allerdings noch keine Aussagen machen.

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