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„Drei gewinnt“ wird ausgeweitet

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Zuversicht strahlen Manfred Ockel (l.), Thomas Jühe (2.v.l.) und Patrick Burghardt (r.) angesichts des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation aus China aus.
Zuversicht strahlen Manfred Ockel (l.), Thomas Jühe (2.v.l.) und Patrick Burghardt (r.) angesichts des Besuchs einer Wirtschaftsdelegation aus China aus. © Peter Thomas

Rüsselsheim und Raunheim und Kelsterbach gehen aufeinander zu. Die interkommunale Zusammenarbeit der Kommunen wird weiter vorangetrieben.

Schon im Januar nimmt die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Raunheim, Kelsterbach und Rüsselsheim richtig Fahrt auf. Im Januar werden die Pläne zur Zusammenlegung der Betriebshöfe und des Friedhofwesens bekannt. Während Letzteres seit der zweiten Jahreshälfte bereits zentral für Rüsselsheim und Raunheim gemeinsam erledigt wird, ist die Betriebshoffusion nach wie vor umstritten. Zum Jahresbeginn 2016 soll eine gemeinsame Anstalt öffentlichen Rechts gegründet werden, allerdings gibt es Protest aus der Bevölkerung. Und Kelsterbach ist bei diesen Plänen erst einmal außen vor.

Zu dritt hingegen versuchen Kelsterbach, Rüsselsheim und Raunheim seit April Kosten bei der Anschaffung von Büromaterial zu sparen. Gemeinsam wird eingekauft, auch Fortbildungen werden gemeinsam abgehalten. Zudem wird zur Jahresmitte ein gemeinsames Klimaschutzkonzept der Kommunen auf den Weg gebracht, an welchem sich die Stadtentwicklung künftig ausrichten soll.

Nach der dritten interkommunalen Stadtverordnetenversammlung im September steht die zweite Jahreshälfte dann im Zeichen des wirtschaftlichen Wachstums. Im Oktober begeben sich die Rathauschefs von Rüsselsheim, Raunheim und Kelsterbach auf eine Reise nach China, um potenzielle neue Investoren für die gemeinsam vermarkteten Gewerbeflächen anzulocken. Konkrete Vertragsabschlüsse bringen sie zwar nicht mit nach Hause, aber die Zeichen stehen gut, ist man sich in den Rathäusern einig – auch dank einiger Absichtserklärungen, die schon weit vorangeschritten seien.

Für weiteren Schwung in den Beziehungen nach Fernost soll zudem künftig Anja Warnecke-Bi sorgen. Die China-Expertin wird im November als neue Schnittstelle in den Gesprächen mit den Partnern aus Fernost öffentlich vorgestellt. Sie soll als Netzwerkerin im „Städtenetzwerk Fernost“ im Grund für alle drei Kommunen tätig sein, hat ihren Schreibtisch aber im Rüsselsheimer Rathaus stehen. göc

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