Sprecherin meldet sich nach Eskalation

Fahrgast bekommt Geld doch aufs Konto

Eine Fahrscheinkontrolle am Rüsselsheimer Bahnhof ist im April eskaliert. Ein Paar soll dabei von Mitarbeitern der Deutschen Bahn angegriffen worden sein, weil das Ticket der Frau sich lediglich

Allerdings lag, wie sich später herausstellte, eine Störung am Automaten vor.

Vor dem Bahnhof kam es zu einer Auseinandersetzung, die letztlich rund 50 Menschen mitverfolgten. Das Paar gibt an, von den Kontrolleuren geschlagen worden zu sein und hat deshalb Anzeige erstattet.

Den Vorwurf des Schwarzfahrens gegen die Frau ließ die Bahn bald fallen. Der Mann, Daniel H., verlangte von der Bahn darüber hinaus noch die Erstattung von zwei Tagestickets. Das erste habe seine Frau schließlich nicht erhalten, später hätten sie zudem noch ein zweites kaufen müssen, um an dem Tag des Vorfalls mobil zu sein.

Die Bahn bot ihm daraufhin einen Gutschein über zehn Euro an, der eines der Tickets ersetzen soll. „Wir können nur das zusätzliche Ticket ersetzen“, meldet sich nun eine Sprecherin der Bahn zu Wort. Dieses werde H. aber gerne mit Geld anstelle eines Gutscheins erstattet.

Für den Vorfall im April habe man sich bereits bei dem Paar entschuldigt. „Falls an den Vorwürfen gegen die Kontrolleure etwas dran ist, geht das (Verhalten, d. Red.) nicht“, so die Sprecherin weiter. Weiter könne man den Vorfall nicht kommentieren, da es sich um ein laufendes Verfahren handele.

Ein strukturelles Problem mit gewalttätigen Kontrolleuren habe die Bahn nicht. Vielmehr beobachte man, dass es vermehrt zu Gewalt gegen Bahnpersonal komme. sw

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