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Das Männerballett ?Atzmann Tornados? aus Wiesbaden sorgt mit der ?Fiesta Mexicana? für Stimmung.

Feiern mit den Kätzchen

Astheim. „Die Katzen schleichen durch die Nacht. Die Frauen feiern Fassenacht.“ Getreu dem Motto der Damensitzung beim Astheimer Carnevals Ausschuss (ACA)

Astheim. „Die Katzen schleichen durch die Nacht. Die Frauen feiern Fassenacht.“ Getreu dem Motto der Damensitzung beim Astheimer Carnevals Ausschuss (ACA) versammelten sich 500 Närrinnen im Bürgerhaus und feierten ausgelassen eine Fastnachts-Party mit Gesang, Tanz und Gelächter.

An diesem Abend führten Doris Langenstein, Kerstin Hartmann und Nicole Heizenröder durchs Programm. Die Astheimerinnen akzeptierten diese Ansagen mit der selben gelassenen Unbekümmertheit, die eine Katze zeigt, wenn sie vom Tisch runter soll. Den Auftakt zur Sitzung machten die „Kindergarten Muttis“ der Moving Skittles mit einer Bollywood Tanzeinlage. Orientalische Rhythmen wärmten die Stimmung an.

Noch heißer wurde es bei den Dancing Devils. Das Männerballett aus Bischofsheim brachte zwölf teuflische Tänzer auf die Bühne, die mit Musik von Michael Jackson einheizten, und zu den Klängen der Backstreet Boys hielt es die Damen im Saal nicht mehr auf den Stühlen. Es wurde geklatscht und getanzt. Mit akrobatischen Hebefiguren, spektakulären LED-Effekten und sich reduzierenden Kostümen begeisterten die Männer die Damen.

Für Bauchmuskeltraining der anderen Art sorgten die lustigen Vorträge am Abend. Bernd Bruch erzählte in seiner Rolle als „Security Bärbelche“. In seinem ihm eigenen Stil beschrieb er, wie er „Helene Fa-hi-scher mit der Limo-ha-sine“ abholte und später ihrem Weihnachtsalbum nicht mehr entkommen konnte. Die „Ma-hä-dels“ im Saal kugelten sich vor Lachen. Mit seiner Verwandlung zur Bauchtänzerin und später zum Transvestiten aus der „Rocky Horror Picture Show“ brachte er die Närrinnen zum Ausrasten. Als „Hiltrud“ aus dem Nähkästchen plaudernd entlockte sie dem Publikum kreischendes Gelächter.

Während des musikalischen Comedy-Vortrags von Woody Feldmann wurden die Hauskatzen im Publikum zu regelrechten Wildkatzen. Sein Auftaktlied wurde lauthals mitgesungen. Der Publikumsliebling verstand es, den Frauen kreischendes Gelächter zu entlocken. Bei mancher Närrin wurden sogar Lachkrämpfe ausgelöst.

In diesem Jahr waren viele Gruppen zum ersten Mal dabei. Aus Wiesbaden kam das Männerballett „Atzmann Tornados“ mit einer mexikanischen Fiesta. „Der Bauchbabbler“ Manfred Paech lies seine Puppen Onkel Ernst und Tante Else von ihrer Kreuzfahrt erzählen. Mit in schwarz-weiß gehaltenen Kostümen faszinierten die „Geusemer Hibber“ die Astheimerinnen. Auch der ACA war stark vertreten. Neben einem Damenkomitee – dessen Bühnenbild an das Musical „Cats“ erinnerte – traten die mittlere Garde als Cheerleader, das Männerballett „Gummernboys“ und die Prinzengarde als Matrosen auf. Dana und Nadine aus Büttelborn waren begeistert von der Leistung des ACA. „Wir waren in Büttelborn auch in der Fasenacht aktiv. In Astheim ist sie aber besser“, sagte Nadine.

Als gegen Mitternacht die Stimmung auf dem Höhepunkt war, traten „Level Lots“ aus Mainz-Mombach auf. Die Guggemusiker spielten Fastnachtshits. Anschließend schlichen die Kätzchen dann nach Hause. pue

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