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Freude am kreativen Schaffen in der „Maloase“

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Seit Sommer 2015 können bei der „Maloase“ im Krähenhaus Kinder einmal in der Woche mit Gouache-Farbe und Pinsel auf großem Papier einfach malen. So soll der eigene Ausdruck gestärkt und entspannte ganzheitliche Förderung geboten werden.

Die Idee zur „Maloase“ im Krähenhaus entstand auf Grund einer Fortbildung „Kinder malend begleiten“ bei Monika Sternberg in Bensheim. Dort dachte Initiatorin Maren Weber-Hoppe, dies könne eine gute Sache für Grundschulkinder sein und richtete im „Container“ der Schulkindbetreuung Krähenhaus ein Malatelier ein. Seitdem bietet sie dort die „Maloase“ regelmäßig an. Das Besondere sei die wertfreie Atmosphäre.

Nun stellen die kleinen Künstler ihre Werke in einer Bilderausstellung mit dem Titel „Maloase Schulkindbetreuung Krähenhaus“ am heutigen Freitag im Rathaus in Trebur aus.

Nach dem hessischen Bildungsplan werden „durch sinnlich-körperliches Wahrnehmen und kreatives Gestalten sowohl Vorstellungskraft als auch Denkfähigkeit gestärkt“, genauso wie die Lust am selbstbestimmten Tun und dem eigenen Gestaltungswillen.

Während des Malens werde auf eine wertfreie und ruhige Atmosphäre geachtet. Es gebe kein „Richtig oder Falsch“, kein „Besser oder Schlechter“, kein „Noch-nicht-können“. Die Bilder würden nicht verglichen oder gedeutet, so Weber-Hoppe. So entstünden Bilder, bei denen der Prozess des Malens wichtig ist, nicht das Resultat. So könne jeder Freude am Malen entdecken.

Die Kinder tauschten sich aus, inspirierten sich gegenseitig und manchmal werde gemeinsam gesungen. Jeder male in seinem Rhythmus. Am Ende werde gemeinsam aufgeräumt. Manchmal werde auch ein „Gemeinschaftswerk“ kreiert. Wichtig ist für Weber-Hoppe jedoch Verbindlichkeit zu vermitteln, so dass sich die Kinder selbst für sechs Termine festlegen. red

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