Künstlerkreis feiert Vernissage mit Blumenbildern im Foyer

Frühlingserwachen im Rathaus

Noch bis zum 2. Juni blühen im Rathaus die Mohnblumen auf Leinwand. Die Kunstausstellung des Treburer Künstlerkreises ist ab sofort im Foyer zu sehen.

„Wir haben über die Wintermonate am Frühling gearbeitet“, sagte Anita Schenk vom Künstlerkreis Trebur lachend. So hätten zehn Künstlerinnen und ein Künstler des Künstlerkreises schließlich 53 Bilder zum Thema „Mohnblumen soweit das Auge reicht“ gemalt, die bis zum 2. Juni für frühlingshafte Stimmung im Foyer des Rathauses sorgen.

Anita Schenk malt seit rund 20 Jahren. „Seit 16 Jahren male ich intensiv“, schränkt sie ein. Die Künstlerin benutzt überwiegend Acrylfarben zur Herstellung ihrer Werke. Auch ihre Mohnblumenbilder sind in Acryl gemalt. „Damit leuchten die Farben stärker als mit anderen Malutensilien“, erklärt Schenk. Außerdem trockneten die Bilder schneller.

„Die Inspiration für meine Gemälde bekomme ich meistens beim Betrachten meiner eigenen Fotografien“, erzählt die Künstlerin. Neben der Malerei sei sie leidenschaftliche Fotografin. „Ich habe selbst bei Spaziergängen immer eine Kamera dabei, und aus dem Urlaub bringe ich oft tausende Fotos mit zurück.“ Dabei lege sie den Fokus vor allem auf Naturaufnahmen.

Die Bilder in der Ausstellung seien nicht alle in Acryl gemalt, erläuterte Anita Schenk. „Es werden zudem Mohnblumen als Aquarelle und Ölbilder gezeigt.“ Die Bilder sind mal realistisch, mal abstrahiert, ganz nah am Bildausschnitt, klein in einer Landschaft oder ganz frei interpretiert.

Neben den Malern des Künstlerkreises, ist auch ein Aquarellbild von Eva-Johanna Fischer zu sehen. „Frau Fischer nimmt seit Jahren als Ausstellerin an unserem Kunstmarkt teil“, sagt Schenk. Fischer habe den Anstoß zum Thema der Ausstellung gegeben – in diesem Jahr ist der Klatschmohn die Blume des Jahres.

Bürgermeister Carsten Sittmann hat sich die Bilder im Foyer schon während der Aufbauarbeiten angesehen, berichtet er. „Ich habe auch schon einige Favoriten, werde aber nicht verraten, welche das sind.“

Es sei toll, dass das Rathausfoyer nun bis zum Juni mit Mohnblumen geschmückt ist, meinte der Verwaltungschef. In der Natur erblühe die Blume erst Ende Mai bis Anfang Juni. „Aber das ist doch perfekt. Denn wenn die Ausstellung hier beendet ist, können wir hinaus auf die Wiesen gehen und uns die Blüten in der Natur ansehen.“

Für die musikalische Untermalung der Ausstellungseröffnung sorgte das Mutter-Tochter-Duo Ulrike und Selina Malu Marchan-Aguilat mit ihren Darbietungen an zwei Harfen.

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