Lebendige Adventskalender

Garantiert frei von Kommerz

In den Süßwarenabteilungen liegen sie bereits aus: Adventskalender! Im Kreis Groß-Gerau zeigt man sich auch in diesem Jahr wieder kreativ.

Wesentlich einfallsreicher und kreativer als die billigen Supermarkt-Adventskalender kommen die sogenannten „Lebendigen Adventskalender“ daher. Dabei treffen sich die Bürger einer Kommune jeden Tag im Dezember zur gleichen Uhrzeit an einem vorher bestimmten Ort. Die Kinder singen und tragen Gedichte vor. Vereinzelt werden auch weihnachtliche Szenen aufgeführt. Es gibt Lebkuchen und Plätzchen. Die Erwachsenen gönnen sich einen Glühwein, die Kinder heißen Orangensaft.

Solche „Lebendige Adventskalender“ gibt es in diesem Jahr unter anderem in Trebur, Bischofsheim und in Ginsheim-Gustavsburg. Federführend für die Organisation ist in Trebur das Kulturbüro, das auch für dieses Jahr bislang fast alle Tage besetzen konnte. „Lediglich der 1. und der 3. Dezember sind noch frei“, erläutert Bettina Wotruba vom Kulturbüro der Gemeinde, wo es den „Lebendigen Adventskalender“ seit 2011 gibt.

Interessenten können sich also gerne unter der E-Mail-Adresse kulturbuero@trebur.de melden.

Beginn in Trebur ist stets um 18 Uhr. Die einzelnen Stationen sind im Veranstaltungskalender unter nachzulesen.

In Ginsheim erfreuen die symbolischen Türchen des „Lebendigen Adventskalenders“ seit mehr als zehn Jahren die Teilnehmer und Besucher. Beginn ist grundsätzlich um 17.30 Uhr. „Traditionell eröffnet die evangelische Kirche den Reigen“, erläutert Monika Nachtmann, die zu den Organisatoren in Ginsheim zählt. Ebenso traditionell beendet das Krippenspiel in der katholischen Kirche an Heiligabend den Reigen, dann bereits schon um 16 Uhr. Die einzelnen Stationen werden auf Handzettel gedruckt, die ab Mitte November unter anderem in den beiden Kirchen ausliegen. Auch im katholischen Pfarrbrief sind die Stationen nachzulesen.

In Gustavsburg gibt es ebenfalls seit mehr als zehn Jahren einen „Lebendigen Adventskalender“, der inzwischen von Christine Motzko organisiert wird. Treffpunkt ist bis einschließlich 23. Dezember ebenfalls um 17.30 Uhr.

In diesem Jahr fällt das erste Türchen mit der Eröffnung des Gustavsburger Weihnachtsmarkts auf dem Cramer-Klett-Platz zusammen, das dann erst um 19 Uhr geöffnet wird. Auch in Gustavsburg wird es einen Handzettel mit den einzelnen Stationen geben.

Der von beiden Kirchen organisierte „Lebendige Adventskalender“ (1. bis 23. Dezember, jeweils um 17.30 Uhr) ist in Bischofsheim seit zwölf Jahren nicht mehr wegzudenken. Los geht es im

Kindergarten Birkenweg

in der Hans-Böckler-Siedlung. Neben Flyern und Plakaten weisen auch die einzelnen Stationen selbst darauf hin. In Bischofsheim sind noch einige „Türchen“ frei. Interessenten melden sich unter adventsfens

ter@aol.com.

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