Gemeinde will Kita in zehn Jahren abbezahlen

Wie soll der Anbau eines erweiterten Sportkindergartens an der Jahnhalle des Turnvereins finanziert werden? Im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) drängt die SPD auf einen Finanzierungsplan. Vorerst gibt es nur mündliche Hinweise.

Wie soll der Anbau eines erweiterten Sportkindergartens an der Jahnhalle des Turnvereins finanziert werden? Im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) drängt die SPD auf einen Finanzierungsplan. Vorerst gibt es nur mündliche Hinweise. Noch präsentiert der Gemeindevorstand kein festgezurrtes Finanzkonzept, wie der zwischen 2,9 und 4,3 Millionen Euro teure Anbau bezahlt werden könnte.

Geklärt werden müsse, wie das mit dem Haushalt vereinbart werde. Da rede die Genehmigungsbehörde ein Wörtchen mit, heißt es im HFA. Außerdem laufe eine Anfrage für einen Kredit bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau.

Ein grober Rahmen liege vor. Die Gemeinde plane mit einer Tilgungszeit von zehn und einer Abschreibung von 33 Jahren als Nutzgebäude. Die technischen Bestandteile unterlägen einer kürzeren Abschreibung, erklärte Bürgermeister Jan Fischer (CDU).

Die Kreditkonditionen für Kommunen lägen bei unter 0,6 Prozent für den Kita-Neubau. Werde ein Untergeschoss mit einem Multifunktionssaal erschlossen, müsse dies über normale Marktzinsen finanziert werden. Zu erwarten seien 1,3 Prozent. In zehn Jahren ergebe sich bei einer raschen Tilgung ein Zinsvorteil von 600 000 Euro gegenüber einer Abzahlung von 25 Jahren.

Mit der gemeinnützigen GmbH des Sportkindergartens sei der Rückfall vertraglich zu vereinbaren. Das bedeute, dass die vom Turnverein getragene Gesellschaft Eigentümer des Gebäudes werde. Falls die Kita nicht mehr betrieben werde, gehe der Anbau in das Eigentum der Gemeinde über. rabe

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