Die Pyramide des Erzgebirgischen Heimatvereins dreht sich. Vogelbeerkönigin Sabrina Schmidt, Bergmann Robin Geyer und Engel Maria Kreuzer (v. l.) applaudieren nach dem Anschieben.
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Die Pyramide des Erzgebirgischen Heimatvereins dreht sich. Vogelbeerkönigin Sabrina Schmidt, Bergmann Robin Geyer und Engel Maria Kreuzer (v. l.) applaudieren nach dem Anschieben.

Der Glanz der Pyramide

Nauheim. Das „Anschieben“ der Weihnachtspyramide auf dem Marktplatz hat an Attraktivität nichts eingebüßt.

Das „Anschieben“ der Weihnachtspyramide auf dem Marktplatz hat an Attraktivität nichts eingebüßt. Zur feierlichen Symbolik hatten sich am Samstagabend beim Weihnachtsmarkt einige Hundert Besucher versammelt. Der Impuls für die Inbetriebnahme der rund drei Meter hohen Pyramide kam elektrisch per Knopfdruck. Die Erzgebirgler nennen das dennoch „Anschieben“, womit sie auf vergangene Zeiten in ihrer Heimat anspielen, als Weihnachtspyramiden mit Muskelkraft bewegt wurden.

Als sich die Figuren drehten und die elektrischen Kerzen leuchteten, spendeten die Zuschauer Beifall. Der Erzgebirgische Heimatverein hält an seiner Tradition fest, die auf altes Brauchtum zurückgeht. Die Figuren auf der Pyramide symbolisieren, wie im Erzgebirge Weihnachten noch immer gefeiert wird. Um alles noch etwas echter wirken zu lassen, mimte Maria Kreuzer einen leibhaftigen Engel, und Robin Geyer trat als erzgebirgischer Bergmann auf. Beide wurden von Sabrina Schmidt, der Vogelbeerkönigin der Erzgebirgler, flankiert.

Gewerbevereinsvorsitzender Ludwig Boßler bezeichnete die Pyramide als „unser bestes Stück“ und rief die Umstehenden auf, sich bei den Darbietungen zu entspannen. Bürgermeister Jan Fischer bedankte sich beim Heimatverein und den Organisatoren des Weihnachtsmarkts. Florian Marx, Vorsitzender der Erzgebirgler, lud die Bürger ein, mit dem Verein die weihnachtliche Stimmung zu genießen. Die Gesangs- und Musikgruppe trat auf, während vor allem Kinder die Pyramide bewunderten. rabe

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