Torsten Regenstein (Mitte) mit der Zeitkapsel in der Hand bei der Grundsteinlegung am Friedensplatz. Auch Oberbürgermeister Udo Bausch (rechts) sah zu, wie die Kapsel, in der auch eine Ausgabe des Rüsselsheimer Echos enthalten ist, anschließend im Mauerwerk verschwand. foto: ok
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Torsten Regenstein (Mitte) mit der Zeitkapsel in der Hand bei der Grundsteinlegung am Friedensplatz. Auch Oberbürgermeister Udo Bausch (rechts) sah zu, wie die Kapsel, in der auch eine Ausgabe des Rüsselsheimer Echos enthalten ist, anschließend im Mauerwerk verschwand.

Stadtentwicklung

"Glückauf" zum Bau am Friedensplatz

  • Olaf Kern
    vonOlaf Kern
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Die Gewobau feiert die Grundsteinlegung mit etwas Verspätung und verspricht: Der Termin zur Fertigstellung des wichtigen Innenstadtprojekts auf dem ehemaligen Karstadt-Areal soll gehalten werden.

Rüsselsheim -Die ersten beiden Stockwerke entlang der Frankfurter Straße sind schon hochgezogen: Damit ist der Neubau am Friedensplatz auch sichtbar längst von den vorbereitenden zu den oberirdischen Arbeiten vorangeschritten. Dennoch ist am Mittwoch erst der symbolische Grundstein gelegt worden. Wegen Corona war der ursprünglich für Januar vorgesehene Termin nicht möglich gewesen.

Für den Bauherren mauerte gestern Gewobau-Geschäftsführer Torsten Regenstein im Beisein des Aufsichtsratsvorsitzenden, Oberbürgermeister Udo Bausch, eine Zeitkapsel auf dem Areal ein, während drumherum die Arbeiten wie an jedem Werktag fortschritten.

Zu den Gästen gehörten auch Architekt Jon Prengel vom ausführenden Architekturbüro Raumwerk in Frankfurt, die Magistratsmitglieder Nils Kraft, Dennis Grieser und Marianne Flörsheimer sowie die Vorsitzende des Rüsselsheimer Gewerbevereins, Enza Mannino.

Mit dem Projekt "Wohnen am Friedensplatz" gehe für die Gewobau ein jahrelanger und für die Stadtgesellschaft eigentlich ein jahrzehntelanger Wunsch in die entscheidende Phase, sagte Torsten Regenstein.

78 Ein- bis Vier-Zimmer-Wohnungen

Von Spätsommer bis Spätherbst des nächsten Jahres würden hier 78 Ein- bis Vier-Zimmer-Neubauwohnungen und die Räumlichkeiten für die Stadtverwaltung fertiggestellt sein, so Regenstein. Das alles zu "angemessenen Preisen inmitten des Rhein-Main-Gebiets".

Man habe die Absicht, den Termin der Fertigstellung einzuhalten, betonte Regenstein, bevor er "Glückauf" zum Bau wünschte.

Oberbürgermeister Udo Bausch sprach von einem "Aufbruch in unserer Innenstadt". Mit dem Neubau gehe eine neue Nutzung einher. Klassischer Einzelhandel allein sei als ein tragfähiges Konzept für die Entwicklung nicht mehr ausreichend. Daher habe man sich entschieden, einen anderen Weg zu gehen. Dringend benötigter Wohnraum entstehe, aber auch neue Büroflächen für die Stadtverwaltung. Beides zusammen werde zu einer Belebung der Innenstadt beitragen. Bausch verwies auch auf das neues Einzelhandels- und Zentrenkonzept, das man in Auftrag gegeben habe und das die Entwicklung noch weiter vorantreiben solle.

Architekt Jon Prengel bezeichnete den Bau als ein zeitgemäßes Angebot, das die Stadt bereichern und das Areal aufwerten werde. Das Projekt könne gleichzeitig als ein Auftakt verstanden werden für weitere Veränderungen im nahen Innenstadtbereich, gerade jetzt, da die Innenstädte erst recht unter Corona stark zu leiden hätten. ok

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