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Am Donnerstagmorgen war der Städteservice unter anderem mit fünf Fahrbahnfahrzeugen unterwegs.

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Winterdienst: Räumfahrzeuge des Städteservice Raunheim Rüsselsheim hatten ihren ersten großen Einsatz

Der Städteservice Raunheim Rüsselsheim zieht nach dem ersten großen Winterdienst-Einsatz dieses Jahres eine positive Bilanz.

Rüsselsheim - Der Alarm kam früh am Morgen: Genau um 3.52 Uhr rief der Einsatzleiter des Städteservice Raunheim Rüsselsheim (STS) die Mitarbeiter zum Winterdienst. Es war die erste Großaktion gegen Schnee und Eis im neuen Jahr. „Und die lief optimal ab“, sagt Werner Fischer, Bereichsleiter Logistik. Schon eine halbe Stunde nach der Alarmierung der Teams seien die ersten Fahrzeuge ausgerückt. Weniger als eine Stunde habe es gedauert, bis sämtliche Streu- und Räumfahrzeuge unterwegs waren, berichtet der STS.

„Am gestrigen Donnerstag hat sich wieder einmal gezeigt, wie wichtig die gute Vorbereitung auf solche Wetterlagen ist“, sagt STS-Chef Jens Will. Gut vorbereitet zu sein, das heißt für den Städteservice, die entsprechenden Fahrzeuge und einen ausreichenden Vorrat an Auftausalz und Sole vorzuhalten.

Besonders wichtig seien aber die erfahrenen Mitarbeiter: Sie stehen von Spätherbst bis Frühjahr in Schichten bereit, um bei Schneefall oder Eisglätte auch außerhalb der regulären Dienstzeit anzurücken. Dann sorgen sie für sichere Verhältnisse insbesondere auf den Hauptverkehrsstraßen, entlang der Stadtbus-Routen und auf öffentlichen Gehwegen.

Wegen des von der Nacht bis weit in den Vormittag hinein dauernden Schneefalls waren am Donnerstag insgesamt fünf Lastwagen mit schwerer Räum- und Streueinrichtung unterwegs, die sogenannten Fahrbahnfahrzeuge. Dazu kamen sieben Gehwegfahrzeuge. Das sind Multifunktionsmaschinen, die im Sommer auch zum Kehren oder Wässern eingesetzt werden können. Schließlich setzte der STS noch 30 Mitarbeiter mit Pritschenwagen ein, die als Handkolonnen jene Bereiche räumten und streuten, die nicht mit Maschinen zu erreichen sind. Dazu gehören zum Beispiel manche Bushaltestellen und Fußgängerüberwege.

„Ab 7 Uhr haben wir die Teams der Bereitschaft dann noch durch weitere Mitarbeiter aus sämtlichen Abteilungen des Städteservice verstärkt,“ resümiert Fischer. Bis 12 Uhr habe der Städteservice fast 750 Kilometer Fahrbahnen, Rad- und Gehwege abgefahren. Je nach Schneemenge wurden dabei wichtige Routen auch mehrfach geräumt und gestreut. Ausgebracht wurden rund 30 Tonnen Auftausalz und 17 Tonnen Sole.

Am Mittag hieß es dann aus der Einsatzzentrale: „Langsam entspannt sich die Lage durch steigende Temperaturen. Der Schneefall hat aufgehört.“

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