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Endlich ist der Verneuil-Park eröffnet: Bürgermeister Carsten Sittmann schneidet das Band durch.

Bürger freuen sich über den Verneuil-Park

Grüne Oase im Neubaugebiet

Drei Jahre haben die Bauarbeiten gedauert. Jetzt ist der Verneuil-Park für Anwohner und Erholungssuchende geöffnet. Besuchermagnet waren das Klettergerüst und die Boulebahn.

„Hurra, hurra, der Park, der ist ganz wunderbar“, sangen Kinder des Kinderhauses Phantasien anlässlich der Eröffnung des Verneuil-Parks im Treburer Neubaugebiet. Für diesen Anlass hatten sie gemeinsam mit ihren Betreuerinnen ein eigenes Lied über den benachbarten Park gedichtet.

Die Planungen für das Gelände begannen bereits 2014 mit einer Informationsveranstaltung, verbunden mit einer Planungswerkstatt, aus der verschiedene Projektgruppen hervorgegangen waren. Im Fokus der Planungswerkstatt standen Ideen und Interessen der Bürger und Anwohner, die ihre Vorstellungen diskutieren wollten. Daraus entstand ein erster Vorentwurf für den Park.

Allen Gruppen war es damals beispielsweise wichtig, eine naturnahe Parkgestaltung mit einem Platz zum Treffen und Verweilen zu erstellen. Die Beteiligten hatten abschließend gemeinsam mit Andrea Wschiansky, Umweltberaterin der Gemeindeverwaltung, und dem beauftragten Landschaftsarchitektenbüro Herrchen & Schmitt einen Gesamtentwurf für das 6500 Quadratmeter große Areal erarbeitet.

Der Spatenstich für den Umbau erfolgte im Juli vergangenen Jahres. Eigentlich war das Bauprojekt schon im November abgeschlossen, nur der Rasen wollte nicht so recht wachsen, weshalb die Einweihung noch etwas verschoben wurde, berichtete Bürgermeister Carsten Sittmann (CDU). Er freue sich über die rege Beteiligung der Anwohner an der Planung. Einige ihrer Ideen sind nun auf dem Gelände wiederzufinden.

Anwohner Sven Kraus ist mit dem Ergebnis zufrieden. „Ganz wichtig ist, dass es jetzt endlich eröffnet wurde“, sagte er. Die Bürgerbeteiligung fand er besonders gut. „Ich hoffe, der Park wird gut angenommen.“ Die Firmen hätten indes gut gearbeitet. Zwar gebe es noch ein paar Kleinigkeiten, die behoben werden sollten, allerdings sei es nun ein schöner Platz für Jung und Alt geworden, fügte der Treburer hinzu.

Auch einige Franzosen aus der Treburer Partnerstadt Verneuil-sur-Avre waren angereist und freuten sich nicht nur über den Namen des Parks, sondern auch dessen Gestaltung. Sie hatten zur Einweihung einen Apfelbaum mitgebracht, den der Bürgermeister gemeinsam mit den Gästen auf dem Gelände einpflanzte.

Das Geld für den Bau des Parks stammt aus dem Fördertopf des Regionalfonds und geht somit nicht zulasten des kommunalen Haushalts.

Besonders beliebt war bei den ersten Besuchern die Kletterstruktur im Zentrum des Parks, die sofort von den Kindern eingenommen wurde. Aber auch die Boulebahn nahmen die Anwesenden sofort in Beschlag. Bürgermeister Sittmann nahm die Bahn mit einem ersten Spiel mit Heinrich Kindinger vom Verschwisterungskomitee in Betrieb.

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