49 neue Physiker

Hochschule RheinMain: Frauen haben die Nase vorn

Im Studienbereich Physik der Hochschule RheinMain haben 49 Studierende erfolgreich ihren Bachelor und Master abgeschlossen. In beiden Studienabschlüssen waren es Studentinnen, die die besten Noten bekamen.

Der fastnachtlich geschmückte Adlerpalast bot die ideale Örtlichkeit für die Absolventenfeier des Studienbereichs Physik. Familie und Freunde hatten die neuen Physik-Ingenieure begleitet, von denen viele ihre Studienzeit noch lange nicht beendet haben. Dem Bachelor folgen oft ein Master oder auch anschließend die Promotion.

Doch zunächst galt es, einen erfolgreich begangenen Lebensabschnitt zu feiern. Professor Hans-Dieter Bauer, Studienbereichsleiter Physik der Hochschule RheinMain, nutzte seine Ansprache, um den jungen Absolventen etwas auf den Weg mitzugeben: „Ein Hochschulstudium ist kein Volkshochschulkurs im Blumenstecken. Und mit unseren beiden Studiengängen, da haben Sie sich ganz bestimmt nicht gerade das dünnste Brett herausgesucht. Trotzdem haben Sie durchgehalten, weil Sie das große Ganze nicht aus den Augen verloren haben, weil Ihnen immer vor Augen stand: Das interessiert mich, das will ich verstehen, das will ich machen, dieser Herausforderung werde ich mich stellen.“ Die Fähigkeit, die erworbenen Kompetenzen auf das tägliche Leben zu übertragen und anzuwenden, nannte der Professor als wichtige Erkenntnis. Darunter gehöre auch, kritisch zu bleiben, Dinge zu hinterfragen und skeptisch gegenüber einfachen und oberflächlichen Sichtweisen zu sein.

Den Bachelorstudiengang „Physikalische Technik“ schloss Verena Velthaus, gefolgt von Yannik Keßler und Manuel Mathes, als Beste ab. Auch bei den Absolventen des Masterstudiengangs „Angewandte Physik“ war es mit Simone Erika Rogg eine Frau, die vor Hanna Katrin Schröder und Mario Hilbrig den besten Abschluss machte. Danach befragt, wie es bei ihr nach dem Master mit Bestnote weitergehe, erklärte Rogg, seit Januar sei sie an der TU Darmstadt, um in Physikalischer Chemie zu promovieren. Gefallen habe ihr die Mischung aus Physik und Ingenieurwissenschaften, Technik und Naturwissenschaften, Theorie und Praxis. Auch Clemens Konrad reicht der Masterabschluss nicht. Er will weiterforschen und hat bereits eine Doktorandenstelle am Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam. Dort hat er auch schon seine Masterarbeit geschrieben. Rund vier Jahre wird es für ihn bis zum Doktortitel dauern. Wie es dann weiter geht, weiß er jetzt noch nicht.

Marc Schönberger wohnt in Mainz und fand auf der Suche nach einem Thema für seinen Bachelor eines, das sogar ganz in seiner Nähe lag und bei dem Spezialglasunternehmen, der Schott AG angesiedelt ist. Auch Schönberger will noch nicht zu einhundert Prozent ins Arbeitsleben einsteigen. Bei Schott strebt er den Masterabschluss in Angewandter Physik. an sura

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