Frühjahrskonzert

Immanuel-Kant-Schule: Junge Musiker geben den Takt an

Die monatelangen Vorbereitungen haben sich ausgezahlt: Rund 250 Schüler wurden für die Auftritte bei ihrem Frühjahrskonzert in der Immanuel-Kant-Schule am Freitag mit tobenden Applaus belohnt.

Die Aufregung stand den jungen Musikern des Frühlingskonzerts der Immanuel-Kant-Schule (IKS) am Freitagnachmittag ins Gesicht geschrieben. Nervös wurde an Hemden und Blusen gezupft, der Sitz der Frisur überprüft. Rund 250 Schüler hatten sich seit dem Adventskonzert auf die Veranstaltung vorbereitet und ein breites Spektrum musischen Könnens einstudiert.

„Gestern Abend fand die Echo-Verleihung statt. Doch wer braucht schon solch ein Event, wenn er uns hören kann“, meinten die beiden Konzert-Moderatoren Victoria Sternberg und Florian König. Das Juniororchester und das Rüsselsheimer Jugendorchester, beides Kooperationen der IKS, der Max-Planck-Schule und der Musikschule der Opelstadt, eröffneten das Konzert mit dem zweiten und vierten Satz der Sinfonie „Aus der neuen Welt“ von Antonin Dvorak.

Das Juniorochester erfreute sodann mit einem Violinenkonzert von Antonio Vivaldi mit Solistin Alexandra Denhard und dem eingängigen „Ridgway Rock“ und „New Soul“. Das Rüsselsheimer Jugendorchester übernahm dann die Bühne und überzeugte die rund 300 Konzertbesucher mit dem vierten Satz der Triosonate für Orchester von Giovanni Battista Sammartini und der Ballett-Musik „Petite Suite“ von Claude Debusy.

Stine Thomas nutzte als gesangliche Solokünstlerin die Gunst der Stunde, um ihren Lieblingssong „One more light“ von „Linkin Park“ zu Gehör zu bringen. Die Bläserklasse 5 a zeigte wie auch später die Musikklasse des Jahrgangs 6 ihre instrumentalen Fortschritte mit Werken wie „Old Mac Donald had a band“ oder dem „Pachelbel-Kanon“.

Mit einer besonderen Performance überraschte die Klasse 7 l das Publikum. Unter der Leitung von Musiklehrer Christof Enders gaben die Schüler mit jeweils zwei Holzstöcken den Takt an. Die rhythmische Darbietung war eine Anlehnung an die philippinische Kampfkunst namens „Eskrina“.

Michèle Kreuter, Jule David und Felipe Stünkel begeisterten als musikalisches Trio mit „Dorn, The way back home“, bevor die Big Bands das Sagen hatten. Nach den Junior SwingKids rundeten die SwingKids das zweistündige Konzertprogramm mit „Blues Bari Pie“, „Blue Five Jive“ und „Birdland“ ab. „Alle Mitwirkenden haben

Spaß am Spielen

“, hieß es in der Moderation, und das Publikum belohnte die Darbietungen mit Beifall.

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