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"Papa Legba?s Blues Lounge" tritt in der Dorflinde auf.

Musik

Diese Jazz-Highlights stehen 2019 in Rüsselsheim an

Weltstars und regionale Champions sorgen für ein attraktives Musikangebot in der Opelstadt. Wieder einmal gibt es für Musikfreunde eine Menge großartiger Optionen bei Jazzfabrik, Jazzcafé, Dorflinde und Musikschule.

Matthias Vogt, der Programmkoordinator von Kultur123 für die Jazzfabrik und das Jazzcafé war gut gelaunt : „Wir sind zwar noch mittendrin in der laufenden Saison, ich freue mich jedoch jetzt schon auf das Halbjahresprogramm der neuen Saison 2019, das ab heute bereits im Vorverkauf ist. Ich finde es erstaunlich und wunderbar, was hier in Rüsselsheim mit relativ bescheidenen Mitteln an Musikangeboten realisiert wird“.

Natürlich strahlen die Zugpferde des Jazz mit dem Licht ihrer internationalen Reputation im Programm der „Großen Reihe“ der Jazzfabrik. Namen wie Dave Holland, Lizz Wright und Chris Potter sind Kaviar für Jazzgourmets und werden auch wieder zahlreiche auswärtige Genießer nach Rüsselsheim locken.

Bassist mit Bigband

Dave Holland, einer der berühmtesten Bassisten des zeitgenössischen Jazz, wird mit der HR-Bigband auftreten (8. Februar), die Sängerin Lizz Wright wird mit ihrer unverwechselbaren Stimme Blues und Jazzfeeling ins Theater bringen (14. März) und Chris Potter, eine zurückhaltende Persönlichkeit, doch ein umwerfender Instrumentalist, wird am 11. April mit einer hervorragend besetzten Band nach Rüsselsheim kommen.

Cleo und Jan Luley bringen Musik aus New Orleans mit.

Das sonntägliche Jazzcafé im „Rind“ hat sich von Geheimtipp zu einer Institution mit treuem Stammpublikum gemausert und bietet bei freiem Eintritt mit einer Austrittskasse ein niedrigschwelliges Angebot für alle Jazz-

Neugierigen an und beackert ein weites und spannendes Feld.

Hat sich bewährt

„Wir investieren hier eine Menge Arbeit, doch das Konzept hat sich bewährt und ist seit langem etabliert“, bekräftigte „Rind“-Geschäftsführer Florian Haupt. Der Mix von „Wiederholungstätern“ wie Stephan Völker, Matthias Vogt, Martin Lejeune, Oli Kraus und Oliver Leicht und neuen Namen wie Simon Below, Durden, Salomea (Matthias Vogt: „die haben mich sofort angefixt“), Jan Felix May oder Martin Auer macht schon jetzt Appetit auf unterhaltsame Sonntagabende.

Django Mobil spielt am 12. Januar im Festungskeller Gypsy-Swing.

Im Gewölbe des Festungskellers legt der Folk- und Jazzclub „Dorflinde“ gerne die Wurzeln der Populärmusik frei. „Wir wagen uns schon seit längerem aus der traditionellen Ecke heraus und haben natürlich Blues mit den „Down Home Percolators“ und „Papa Legba’s Blues Lounge“ (2. Februar.), aber auch Gypsy-Swing mit „Django Mobil“ (12. Januar.), New Orleans-Klänge mit Cleo und Jan Luley (23. Februar.) oder Candombe-Latin mit Wilson de Oliveira (27. April) im Angebot“, vermeldete Vereinsvorstand Marcus Metz. Auch die Cajun-Musiker „Le Clou“ (15. März) gastieren, sowie die Irish-Folk-Band „Crosswind“ (6. April).

Der US-Amerikaner Chris Potter ist ein international anerkannter Saxofonist.

Die Musikschule Rüsselsheim bietet drei Workshops an, „die wir als Tagesworkshops hausintern mit Kräften der Schule besetzen“, wie Thomas Bergler, Leiter des Fachbereichs Jazzfabrik Akademie, erklärte. Hier können sich junge Erwachsene und Jugendliche mit den Grundlagen der Musikproduktion vertraut machen, der Latin-Percussion-Workshop richtet sich an eine noch jüngere Zielgruppe und der von Bergler selbst geleitete Workshop „Boogie-Woogie“ soll „ein inklusives Angebot sein, das als Türöffner für die Welt des Jazz dienen kann.“

Ein reizvolles und hochkarätiges Angebot, dass das Ansehen der Jazzstadt Rüsselsheim weiter befördern wird.

Peter Schneider

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