Fußball

Keine Tore zwischen Huddersfield und Dresden, aber viele Zuschauer

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Bei bestem Fußballwetter haben Huddersfield Town und Dynamo Dresden am Sommerdamm ein Testspiel bestritten. Einen Sieger gab es zwar nicht, dafür trafen gleich mehrere Akteure auf alte Bekannte.

Gleich mehrere Wiedersehen hat es am Mittwochabend am Stadion am Sommerdamm gegeben. Zum Freundschaftsspiel trafen sich dort die Fußballmannschaften von Huddersfield Town und Dynamo Dresden. Der Trainer des englischen Erstligisten, David Wagner, wuchs nur wenige Kilometer entfernt in Hessenaue auf. Nebenan, beim SV Geinsheim, lernte er das Fußballspielen. Einer seiner heutigen Spieler traf indes auf ehemalige Mannschaftskameraden. Verteidiger Michael Hefele wechselte 2016 von der Elbflorenz auf die Insel.

Wegen der deutlich kürzeren Anreise machten die Fans des Zweitligisten dann auch einen Großteil der etwa

1500 Zuschauer

aus: Wo man auch hinschaute, Menschen in schwarz-gelben Trikots, die mit ihren Sprech-Chören für Stimmung sorgten. Auf der Anzeigetafel offiziell als Gastgeber ausgewiesen wurde dennoch Huddersfield, da die Initiative für das Spiel als Start ihrer Deutschland-Tour von dem als „Terrier“ bekannten Team ausging.

Auch wenn das Endergebnis von 0:0 anderes vermuten lässt: Diesem Namen wurde Huddersfield durchaus gerecht. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten die Engländer meistens den Ball, konnten dies allerdings nicht in Tore umwandeln. Nach der Pause tauschten beide Mannschaften ihre Spieler fast komplett aus, was der Partie zwischenzeitlich etwas das Tempo nahm. Spannend wurde es erst am Ende noch einmal, als Huddersfield zu einer Doppelchance kam, bei der Dresdens Tortwart erst einen Schuss aus nächster Nähe abblocken musste, ehe der Nachschuss knapp übers Tor segelte.

Andreas Machill, Abteilungsleiter Fußball beim SC Opel, der die Begegnung ausrichtete, freute sich über das auf dem Platz Dargebotene: „Es ist schön zwei solche Teams hier zu sehen, denen man ihre Klasse

anmerkt.“

Mit

60 Helfer

n sorgte der SC Opel für einen reibungslosen Ablauf der Partie. Viele der Freiwilligen waren als Ordner direkt am Spielfeldrand im Einsatz. Die Freude darüber, dass sie das Geschehen auf dem Platz hautnah miterleben konnten, war ihnen anzumerken. „Ich wäre auch gekommen, wenn wir nicht Ausrichter wären“, erzählte Opel-Torhüter Christian Haas. Besonders beeindruckt zeigte er sich von dem Druck, den Huddersfield zu Beginn aufbaute. Da habe man den „Zug“ im Spiel der Engländer deutlich sehen können.

Indes war Huddersfields Trainer David Wagner vor allem froh darüber, dass sich niemand seiner Spieler verletzte. Auch mit der Leistung seiner Jungs war er „völlig zufrieden“.

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