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Für ein sauberhaftes Mainufer sorgen die Mädchen und Jungen der Kita Zauberhäuschen mit den Erzieherinnen Manuela Steufkens, Ingrid Roth und Svenja Hess (von links).

Kitas machen bei Aktion von Hessischem Umweltministerium mit

Kinder befreien Wiesen und Wege vom Müll

Viele Menschen lassen ihren Müll in der Landschaft liegen. Dagegen hielten jetzt zwei örtliche Kitas: Sie beteiligten sich an der Landesaktion „Sauberhafter Kindertag“.

Mit Bollerwagen, Getränken, Greifzangen, Handschuhen und Mülltüten ausgerüstet, zogen zehn Kinder der Kindertagesstätte Zauberhäuschen los zum Mainufer, um dort Müll einzusammeln. „Besonders die Getränke waren wichtig“, betonte die Leiterin Ingrid Roth. Denn es war schon am frühen Vormittag sehr heiß und vom Fluss wehte keine kühle Brise. Mit ihren orangefarbenen Zauberhäuschen-T-Shirts waren die Mädchen und Jungen schon von weit her erkennbar. Eifrig griffen sie mit ihren Zangen nach dem Müll, der in den Wiesen und am Wegesrand herumlag.

Gemeinsam mit der Kindertagesstätte Drachenland beteiligte sich die Betreuungseinrichtung an der Umweltkampagne „Sauberhafter Kindertag“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Die Kinder aus der Kita Drachenland sammelten am Waldspielplatz den Müll ein.

„Was habt ihr denn alles gefunden?“, fragte Roth die Kinder. „Scherben“, antwortete ein Junge lebhaft. „Papier“, erzählte ein anderer Bub. „Und da muss doch noch etwas ganz Großes in einer Mülltüte gelandet sein“, versuchte die Leiterin, die Erinnerung der Kinder zu wecken. „Ja, Pizzakartons“, meldete sich ein Mädchen zu Wort. Verpackungsmüll sammelten die Kinder größtenteils ein.

Richtig viel Müll lasen die Kinder aber nicht auf, berichtete Roth. Denn allzu verunreinigt war das Mainvorland nicht. Zumindest nicht der Abschnitt zwischen der Unterführung Mainstraße und der Ölhafenbrücke, wo sie unterwegs waren. Das liege vielleicht daran, dass der Randbereich der Wiese gemäht und so der Abfall gehäckselt wurde.

„Die Kinder sollten mit der Aktion für die Natur und umweltbewusstes Verhalten sensibilisiert werden“, erzählte Ingrid Roth. Die beiden Kitas unterstützten den landesweiten Tag im Zusammenhang der frühkindlichen Bildung zu den Themen Nachhaltigkeit, Ressourcen- und Umweltschonung. Die Kitas wollten mit ihrer Beteiligung einen Beitrag gegen die zunehmende Vermüllung der Umwelt leisten.

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