Sanierung und Krankheitsfälle

Kindertagesstätten in Raunheim im Ausnahmezustand

Wegen einer Küchensanierung sind die Kinder der Kita Morgenstern im Martin-Luther-Gemeindehaus untergebracht. Dort haben sie nun noch Gesellschaft von der Kita Arche Noah bekommen.

Aufgrund baulicher Defizite ist das Gebäude der ältesten Kindertagesstätte Raunheims, die Kita Morgenstern in der Wilhelm-Leuschner-Straße, bis auf weiteres für den Betrieb kaum nutzbar. Die Sanierungsarbeiten in der Küche erforderten sofortige Vorkehrungen. Der Betrieb der Kita Morgenstern wurde deshalb übergangsweise in das angrenzende Martin-Luther-Gemeindehaus verlegt. Das Veterinäramt hatte diesen Schritt mit einer Dringlichkeit empfohlen, nachdem erste Notmaßnahmen nicht den gewünschten Erfolg gebracht hatten. In Absprache mit der Stadt Raunheim, die für die Instandhaltung zuständig ist, werden zurzeit die Kücheneinbauten herausgenommen, sodann die von der Sanierung betroffenen Außenwände fachgerecht bearbeitet und Schutzmaßnahmen für einen längerfristigen Betrieb der Küche angebracht. Über die Dauer der Arbeiten lässt sich nach Angaben von Pfarrer Dieter Becker von der evangelischen Paulusgemeinde aktuell wenig sagen. Sie sollten aber spätestens – so seine Hoffnung – binnen 14 Tagen abgeschlossen sein. Um gesundheitsgefährdende Situationen zu vermeiden, wurden die drei Gruppen der Kita in das Gemeindehaus verlegt.

Ein besorgter Vater, der gleichzeitig Bausachverständiger ist, konnte nach eigener Aussage von der Stadt erfahren, dass das Gebäude der Kita Morgenstern in anderthalb Jahren im Rahmen der Lärmschutzvorkehrungen kernsaniert werden solle. Der Kirchenvorstand nimmt diese weitergeleitete Information zur Kenntnis, würde jedoch eine konkrete Antwort seitens der Stadt begrüßen.

Durch krankheitsbedingte Ausfälle in der Kita Arche Noah in der Aussiger Straße 17 musste nun zudem der Betrieb der zweiten evangelischen Einrichtung in Raunheim mit der Kita Morgenstern vorerst zusammengelegt werden.

Dies ist eine weitere, wenn auch nur kurzfristige Belastung der Mitarbeitenden, die aber darauf abzielt, den Regelbetrieb der evangelischen Einrichtungen für die Kinder, die Eltern und die Stadt Raunheim sicherzustellen, so Pfarrer Becker. Die Kita-Mitarbeiterinnen würden – soweit machbar – durch Hilfen aus der Gemeinde tatkräftig unterstützt. red

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