Kreis nimmt 1000 weitere Flüchtlinge auf

Der Landkreis Groß-Gerau muss zusätzlich 1000 Flüchtlinge unterbringen. Das geht aus einer Mitteilung hervor. Eine weitere Notaufnahmeeinrichtung entsteht.

Kreis Groß-Gerau. Am Donnerstag hat das Land Hessen den Kreis Groß-Gerau beauftragt, eine weitere Notaufnahmeeinrichtung für bis zu 1000 Flüchtlinge einzurichten. Das teilte der Landkreis am Freitag mit. Die Einrichtung muss bis Sonntag, 1. November, 11 Uhr, betriebsbereit sein.

Bis zu 500 Menschen können dann in einer Industriehalle in Riedstadt-Goddelau, Stahlbaustraße 56, auf dem Gelände der Firma Allkran Hellmich untergebracht werden. Die zuständigen Stellen des Kreises treffen hier in Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen derzeit die notwendigen Vorbereitungen. Der Standort für eine weitere Notunterkunft für bis zu 500 Personen steht zurzeit noch nicht fest.

Bei der Betreuung der Flüchtlinge werden auf absehbare Zeit auch Beschäftigte der Kreisverwaltung eingesetzt, die sich freiwillig für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt haben. Dies kann zu einer Einschränkung des Service der Kreisverwaltung führen.

Kreis ist

gut vorbereitet

Laut dem Kreis ist man gut vorbereitet, um den Flüchtlingen nach ihrem beschwerlichen Weg nach Deutschland eine erste menschenwürdige Unterkunft bieten zu können. Riedstadts Bürgermeister Werner Amend (parteilos) sicherte alle notwendige Unterstützung der Stadt zu: „Wir stehen vor einer großen Aufgabe, die wir aber gemeinsam bewältigen werden.“ Zur Information über die Einrichtung laden Kreis und Stadt am Mittwoch, 4. November, 19 Uhr, zu einer Bürgerversammlung in die Christoph-Bär-Halle nach Goddelau ein. red

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