13. Mainuferlauf

Da lohnt sich das wochenlange Training

Rund 2800 Starter gingen am Freitagmorgen beim 13. Mainuferlauf auf die Rundstrecke. Fast alle Rüsselsheimer Schulen und einige Kitas hatten sich angemeldet, um in ihren Altersklassen die Sieger zu ermitteln.

„Wir haben extra für diesen Lauf im Sportunterricht trainiert, und sogar als Hausaufgabe habe ich aufgegeben, zusammen mit den Eltern zu laufen“, erzählte Raika Gieltowski, Sportlehrerin der Albrecht-Dürer-Schule. „Für die Kinder ist es ein tolles Erlebnis, hier dabei zu sein, und eine Urkunde mit der gelaufenen Zeit zu bekommen, ist auch ein Erfolgserlebnis. Die Kinder machen jedenfalls sehr gerne mit.“ So wie Pia (7) von der Albrecht-Dürer-Schule: „Es macht viel Spaß, ist aber auch anstrengend, den Berg da hoch zu laufen“, berichtete die Erstklässlerin, die im Vorlauf den zweiten Platz belegte und nun gespannt wartete, welche Platzierung dies in ihrem gesamten Jahrgang bedeutet.

Idee kam von der LG Rüsselsheim

Auch wenn der „Berg“ nur der Sommerdamm war, der Anstieg in der Nähe der Festung war für manche Kinder recht anstrengend. Am Landungsplatz waren Start und Ziel aufgebaut, jedoch wurde für die jüngeren Teilnehmer der Start in die Nähe der Weggabelung zwischen Mainvorland und Sommerdamm gelegt, damit die Strecke nur 850 anstatt 1050 Meter lang ist. „Erst die Kinder ab dem Jahrgang U 12 laufen die lange Strecke“, erklärte Jürgen Brüstle von der Wettkampfleitung der LG Rüsselsheim, die diesen Mainuferlauf wieder zusammen mit der Stadt organisiert hat.

„Die Idee kam von der LG Rüsselsheim, und sie hat sich über die Jahre durchgesetzt“, erinnerte sich Brüstle und fügte hinzu: „Auch die Mitarbeiter bei uns im Sportamt freuen sich, wenn wir wieder in die Planung für diesen Laufwettbewerb einsteigen. Es ist immerhin eine der größten Laufveranstaltungen in der Region“, sagte auch Sportamtsleiter Robert Neubauer.

Nicht nur aus Rüsselsheim kamen die Teilnehmer, auch aus den Nachbargemeinden Raunheim und Bischofsheim waren vereinzelte Schulen angemeldet, was für Neubauer den immer regionaler werdenden Charakter der Veranstaltung unterstreicht. Zusammen mit Streckensprecher Wolfgang Terks gab Sandra Herzog vom Fachbereich Sport und Ehrenamt den Startschuss zum ersten Lauf, für 14 Uhr hatte sich dann auch Oberbürgermeister Patrick Burghardt angekündigt, um einige der jungen Läufer auf die Strecke zu schicken. Als Gewinner durften sich am Ende des Laufes dann aber alle Kinder fühlen, denn es gab für jeden Teilnehmer neben einem schicken T-Shirt auch eine Urkunde, und für die drei Erstplatzierten gab es sogar noch einen Einkaufsgutschein.

Dass nichts passierte, dafür sorgten auch die Helfer des Roten Kreuzes, die mit dem Fahrrad der Laufgruppe vorauseilten und im Zielbereich für alle Fälle mit einem Zelt bereitstanden. Außer dem obligatorischen Seitenstechen nach dem Lauf klagte dann aber niemand über Beschwerden bei den Läufen der Jüngsten. „Allerdings nehmen die Jüngeren mehr Rücksicht auf ihre Nebenmänner, während bei den älteren Teilnehmern der Wettkampfcharakter bereits viel ausgeprägter ist“, sagte eine der Helferinnen augenzwinkernd, froh darüber, nicht so viel zu tun bekommen zu haben. schü

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