Spende

Max-Planck-Schule übergibt 5300 Euro an Mainkinderkram

Aus den Einnahmen des Adventsbasars, den die Schüler der Max-Planck-Schule im vergangenen Jahr veranstalteten, ergaben sich Einnahmen von 5300 Euro, die am Montag Ilse Jenkner und Christoph Schäfer von Mainkinderkram übergeben wurden.

Für die Schule sei es wichtig, Vereine vor der Haustür zu unterstützen, erklärte Schulleiter Marc Rhein. Statt, wie noch vor einigen Jahren, jedes Mal einer anderen Einrichtung zu spenden, sei nun entschieden worden, Mainkinderkram dauerhaft zu unterstützen. So werde eine gewisse Verlässlichkeit eingehalten, die die Planung dieser Einrichtung deutlich erleichtere, so Rhein. In diesem Jahr wurde eine Rekordsumme von 5300 Euro gesammelt. Dies liege an kleinen Neuerungen im Rahmen des Adventsbasars, die deutliche Wirkung zeigten. Ein Ziel dabei sei es, den Basar künftig stimmungsvoller zu gestalten. Denn der festlichere Charakter lade noch mehr dazu ein, sich auf dem Basar wohl zu fühlen, und sich dort aufzuhalten, erläuterte Christoph Schäfer, der gemeinsam mit Stefanie Frank und Timo Langenbahn aus dem Lehrerteam den Basar mitorganisiert.

Das Atrium im ehemaligen Neubau der Schule soll verstärkt für die Gastronomie, Spiel- und Bastelangebote genutzt werden. Orte für ein gemütliches Beisammensein und solche, bei denen Aktionen geplant sind, werden künftig räumlich stärker voneinander getrennt, so dass die Angebote entzerrt werden. Die Verkaufsoptimierung, bei der es darum gehe, möglichst viele Einnahmen für die Spende zu erzielen, werde durch den Basar als Begegnungsstätte ergänzt.

Auch ein „Manual“ eine Art Rezeptbuch mit Bastelanleitungen und Tipps für die Vorbereitungen des Festes wurden gesammelt und den Lehrern als Hilfsmittel zur Verfügung gestellt, so dass in der Vorbereitungsphase weniger Stress entsteht. Auch Verkaufserfahrungen sind in dem Manual zu finden.

Die Spende, für die sich die beiden Vertreter von Mainkinderkram sehr dankbar zeigten, werden für Ferienfreizeiten, Sprachaufenthalte oder auch Sportfreizeiten verwendet. „Wir gehen sehr verantwortungsvoll mit den Spenden um“, unterstrich Ilse Jenkner von Mainkinderkram. Der Verein trete mit Unterstützung erst dann in Kraft, wenn kein anderer Träger anfallende Kosten übernimmt. Ein Highlight seien auch vereinzelte Qualifizierungen für den Haupt- und Realschulabschluss für Jugendliche, die ausgeschult wurden. Auch für diese Unterstützung gelte, dass vonseiten der Jugendlichen die Bereitschaft mitzumachen und sich zu engagieren da sein muss.

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