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Die Skulptur ?Mutter und Kind? wurde 1965 gegossen und steht vor der Goetheschule.

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Mehr als 50 Einträge

Rund 50 Eintragungen gibt es bereits auf Sam Khayaris Artmap. Der Rüsselsheimer markiert die jeweiligen Punkte auf einer Stadtkarte farbig und unterscheidet zwischen Kunst im öffentlichen Raum,

Rund 50 Eintragungen gibt es bereits auf Sam Khayaris Artmap. Der Rüsselsheimer markiert die jeweiligen Punkte auf einer Stadtkarte farbig und unterscheidet zwischen Kunst im öffentlichen Raum, Denkmälern und historischen Gebäuden und Anlagen. Zu den bekanntesten in der dritten Kategorie zählen sicherlich der Vernapark und die Festung. Khayari hat zudem die 1712 von Baumeister Friedrich Sonnemann errichtete Barockkirche im Stadtteil Bauschheim und die versteckt im Wald gelegene Opel-Rennbahn aufgenommen. In die Kategorie Denkmäler fällt etwa jenes zum Wiederaufbau des Quartiers Böllenseesiedlung oder der Bär am Berliner Platz. Die meisten Eintragungen gibt es in der Kategorie Kunst im öffentlichen Raum. Dazu zählen etwa die 1961 von Bildhauer Hans Prasch erschaffene Skulptur auf dem Friedhof Königstädten, der Speerträger an der Max-Planck-Schule oder auch die Löwenskulptur am Löwenplatz.

Anhand der Kunstwerke und Denkmäler werden nicht nur verschiedene Stationen der Rüsselsheimer Stadtgeschichte präsentiert, ein Blick auf die begleitenden Texte, die Khayari recherchiert hat, zeigt auch, welche Unternehmen, Institutionen und Personen die Stadtgesellschaft mit ihrem Engagement geprägt haben. Besonders präsent ist natürlich die Firma Opel, die vor allem in den 60er und 70er Jahren viel zur Gestaltung des Stadtbildes beigetragen hat. Doch es gab im Laufe der Jahrzehnte noch zahlreiche weitere engagierte Gruppen oder Personen. So ist etwa der Löwe am Löwenplatz eine Schenkung der Rüsselsheimer Volksbank, die Berlinsäule ist eine Spende des Landes Hessen, die Skulptur „Mutter und Kind“ ist eine Schenkung des Rüsselsheimers Adam Konrad. göc

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