Buch-Empfehlungen

Es müssen nicht immer Bestseller sein: Vier Titel aus der Region zum Schmökern und Blättern

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Es ist Buchmesse. Wir haben bei einer hiesigen Händlerin nachgefragt, was bei ihr vom Trubel ankommt.

Ob sie alle in Frankfurt sind? Dort hat gerade die Buchmesse begonnen. Hunderttausende Menschen besuchen sie jedes Jahr. In der Rüsselsheimer Buchhandlung „Kapitel 43“ ist das Geschehen an diesem Tag überschaubar. „Nur weil Buchmesse ist, machen wir nicht mehr Umsatz“, erzählt Co-Inhaberin Sara Vazquez. Jedoch rückten Bücher im allgemeinen mehr in den Fokus. Manche Titel seien besonders gefragt. Und zwar diejenigen, die in der engeren Auswahl für den Deutschen Buchpreis waren, also auf der Shortlist standen. Der Preis wird kurz vor der Messe vergeben. Gewonnen hat in diesem Jahr der Roman „Archipel“ von Inger-Maria Mahlke, in dem sie die Geschichte von drei Familien auf Teneriffa erzählt. Die Bekanntgabe des Gewinner-Titels verfolgten Vazquez und ihre Kollegen live im Internet, damit sie ihn sofort bestellen konnten. Aber der Andrang war zu groß, so dass sie sich etwas gedulden mussten, bis die ersten Ausgaben von „Archipel“ Rüsselsheim erreichten. Das vorerst letzte Exemplar ist am Mittwoch bereits über die Ladentheke gegangen.

Was sich sonst noch zu lesen lohnt? Messe-Gastland ist diesmal Georgien. So groß wie bei Frankreich im vergangenen Jahr ist die Auswahl da nicht. Vazquez empfiehlt etwa einen literarischen Reiseführer durch das Land zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer. Im „Kapitel 43“ gibt’s aber nicht nur Bücher über ferne Länder, sondern auch lesenswerte Lektüre über Rüsselsheim. Seit dem Hessentag 2017 habe das

Interesse zugenommen

, sagt Vazquez. Im Folgenden stellen wir vier Bücher vor, die sich mit Rüsselsheim beschäftigen. Es geht etwa um einen alten Kriminalfall, Opel und eindrucksvolle Bilder.

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