Umzug

Neues Zuhause für die Zulassungsstelle

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Das Gebäude der Rüsselsheimer KfZ-Zulassungsstelle ist marode. Im Landratsamt hat man deshalb nach einem neuen Standort für die Behörde gesucht – und ist jetzt fündig geworden.

„Wir ziehen um“, steht in großen weißen Buchstaben auf dem Transparent im Schaufenster des ehemaligen Autohauses in der Stahlstraße. „Danke und auf Wiedersehen“, heißt es weiter.

Landrat Thomas Will (SPD) dürfte für den Umzug dankbar sein. Denn so kann das Gebäude das neue Zuhause für die Rüsselsheimer KfZ-Zulassungsstelle werden.

Deren bisheriges Heim in der Hans-Sachs-Straße ist marode und soll verkauft werden. Die Sanierung des Gebäudes, das laut Kreisverwaltung in den 1970er Jahren gebaut wurde, lohnt sich finanziell nicht. „Die Bausubstanz ist zu stark beschädigt“, hatte Will im August im Gespräch mit dieser Zeitung deutlich gemacht.

Für das ehemalige Autohaus müsste der Kreis 20 500 Euro Miete im Monat zahlen – plus Nebenkosten. Ein entsprechender Vertrag mit dem Vermieter GFP Projektmanagement über eine Laufzeit von 20 Jahren soll in den nächsten Tagen unterzeichnet werden.

Weil die Tinte aber noch nicht trocken ist, will sich der Landrat momentan nicht näher zum voraussichtlich neuen Standort äußern.

Aus dem Papier, das der Kreisausschuss am Montag dem Kreistag zur Kenntnisnahme vorlegte, geht hervor, dass fünf verschiedene Optionen geprüft wurden. Auf das ehemalige Autohaus sei die Wahl gefallen, da nur dort die notwendige Parkfläche vorhanden und die Zufahrt für Lastwagen möglich sei. Die für die Zulassungsstelle notwendigen Räume könnten mit einem Umbau, den der Vermieter übernehmen würde, sowohl ausschließlich im Erdgeschoss als auch dort und im ersten Obergeschoss genutzt werden. Ein Fahrstuhl sei zwar nicht vorhanden, könnte laut Vermieter aber noch installiert werden.

Im Keller befänden sich große Lagerflächen. Überhaupt sei die Fläche größer als die zwingend notwendige Mindestfläche. So gebe es neben ausreichend Platz für das Gesundheitsamt, das ebenfalls von der Hans-Sachs-Straße dorthin ziehen soll, auch noch genügend Raum, um dort das Kreisarchiv unterzubringen.

Innerhalb eines halben Jahres würde der Vermieter die Räume für die Bedürfnisse des Kreises umbauen.

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