Beschenken Kita-Kinder mit Obst-Beuteln: Uwe Lorey (li.) von der Deutschen Marktgilde und Marktleiter Josef Sabiniarz.
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Beschenken Kita-Kinder mit Obst-Beuteln: Uwe Lorey (li.) von der Deutschen Marktgilde und Marktleiter Josef Sabiniarz.

Besuch des Treburer Wochenmarkts

Obst für die Wichtel

Für Kinder aus Treburer Kindertagesstätten hatte sich die Marktgilde etwas besonderes einfallen lassen: Beim Besuch des Treburer Wochenmarkts gab es für jedes Kind ein kleines Säckchen, gefüllt mit einer gesunden, leckeren Überraschung vom Markt.

Die Jungen und Mädchen hatten sich als Wichtelmännchen verkleidet. Sogar der Bart durfte dabei nicht fehlen. Da blieben die Kunden des Treburer Wochenmarktes gern stehen und machten spontan Fotos. Artig sagten die Jungen und Mädchen der Kindertagesstätte „Kleine Welt“ ein Gedicht auf.

Und dafür gab es dann auch eine kleine Belohnung: Uwe Lorey, Zweigniederlassungsleiter Bad Orb der Deutschen Marktgilde, und Marktleiter Josef Sabiniarz überreichten den Knirpsen kleine Säckchen, gefüllt mit leckerem Obst. „Die Äpfel kommen aus dem Hunsrück“, erläuterte Obstbauer Marco Geis. „Jetzt wachsen sie nicht mehr an den Bäumen. Aber wenn man sie nach der Ernte kühl und ohne Sauerstoff lagert, bleiben sie viele Monate lang frisch.“

Unweit des Marktstands von Marco Geis sammelte die Bürgerinitiative gegen die Verfüllung des Geinsheimer Altsees Unterschriften. Als der Treburer Wochenmarkt Ende September startete, gehörte es von Anfang an zum Konzept, den Marktbesuchern mehr als nur Lebensmittel zu bieten. Vereine und Institutionen dürfen den Markt nutzen, um für sich und ihre Anliegen und Interessen zu werben. „Die Infostände kommen bei den Marktbesuchern sehr gut an. Schon für das nächste Jahr haben wir zahlreiche Anmeldungen“, freute sich Marktleiter Sabiniarz über die Resonanz.

Auch der Markt selbst komme sehr gut an. „Im nächsten Jahr kommt ein Imbissstand hinzu“, kündigte Uwe Lorey an. Was er und Marktleiter Sabiniarz gern hätten: „Ein Kaffeeausschank aus frisch gerösteten Bohnen wäre nicht schlecht.“ Derzeit hat der Treburer Markt knapp 15 Beschicker, die jeden Freitagvormittag entlang der Hauptstraße ihre Waren und Produkte anbieten. rke

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