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Innenverteidigerin Holle Diener (rechts) steht ihrem Team am Samstag wieder zur Verfügung.

Frauenfußball

Opel Rüsselsheim kann an die Spitze kommen

Nach einem holprigen Rundenstart ist es soweit: Opel Rüsselsheim kann dorthin kommen, wo man auch am Saisonende stehen will: An der Spitze.

Nach einem holprigen Rundenstart ist es soweit: Opel Rüsselsheim kann dorthin kommen, wo man auch am Saisonende stehen will: An der Spitze.

Da die TSG Neu-Isenburg pausiert, hat der Vizemeister die große Chance, am Samstag mit einem Heimsieg über Hessen Wetzlar II (16.30 Uhr) den Platz an der Sonne in der Frauenfußball-Hessenliga einzunehmen.

Mit der privat verhinderten Sarah Sieber müssen die Gastgeberinnen zwar auf eine Leistungsträgerin verzichten. Auch steht hinter dem Einsatz von Annika Peschke ein Fragezeichen, da die junge neue Torfrau des SCO mit Schulterproblemen kämpft. „Aber das können wir kompensieren“, ist Trainer Jens Emmerich sicher, der wieder auf Holle Diener in der Innenverteidigung bauen kann. Dabei appelliert er jedoch an seine Spielerinnen, den erst einmal siegreichen Tabellenneunten aus Wetzlar nicht zu leicht zu nehmen. „Das ist eine kompakte, unangenehme Mannschaft, die fast komplett zusammengeblieben ist nach der vergangenen Saison“, sieht Emmerich die Wetzlarer Reserve gut eingespielt.

Präsentiert sich sein Team aber so souverän wie bei den letzten beiden Kantersiegen über den MFFC Wiesbaden (7:1) und den 1. FFC Frankfurt (7:0), wo Gina-Lolita Buglisi mit je sechs Toren groß auftrumpfte und von der herrlichen Vorarbeit ihrer Mitspielerinnen profitierte, sollte nichts anbrennen für die Opel-Frauen. Dabei haben sie auch noch was gutzumachen aus der vorigen Saison: Im April hatten sie in Wetzlar mit 2:3 das Nachsehen. abi

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