Frisches Obst und Gemüse: Auf dem Treburer Wochenmarkt gibt es eine große Auswahl.
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Frisches Obst und Gemüse: Auf dem Treburer Wochenmarkt gibt es eine große Auswahl.

Einkauf

Regionales ist auf dem Vormarsch

  • VonKim Herschmann
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Der Wochenmarkt wird gut angenommen. 15 Händler haben dort ihre Stände, und es dürften auch noch mehr werden.

Zum sechsten Mal ging gestern Morgen der Treburer Wochenmarkt über die Bühne- Ende September war er groß angekündigt gestartet – aber wie wird er angenommen? Laut Gemeinde und Deutscher Marktgilde sehr gut.

Jochen Engel vom Ordnungsamt der Gemeinde freut sich über den Andrang der Bürger. „Als wir mit den Planungen begonnen haben, waren die Reaktionen der Gewerebtreibenden in Trebur eher zurückhaltend. Sie waren skeptisch, ob das Konzept des Wochenmarkts aufgeht“, so Engel. Die Rückmeldungen jetzt, sechs Wochen nach dem Start des wöchentlichen Markts, seien aber durchweg positiv. „Es gibt bisher keine Probleme, und der Markt wird gut besucht“, so Engel weiter. Es sei spannend, diesen Prozess zu beobachten. Der Markt, der immer freitags von 8 bis 12.30 Uhr angeboten wird, ziehe nach wie vor Besucher an. „Anfangs sind viele Bürger natürlich neugierig und besuchen deshalb den Markt. Aber mit der Zeit kann sich eine Stammkundschaft bilden“, betont Engel.

Hilfe bekommt die Gemeinde von der Deutschen Marktgilde, die sich um die Organisation des Markts kümmert. Die Gilde hat Kontakte zu Hunderten Marktbeschickern aus der Region und weiß, welche Angebote in der Gemeinde gut ankommen. Sie entwickelt und organisiert deutschlandweit Märkte in Städten und Gemeinden. „Wir sind froh, dass wir die Marktgilde haben“, betont Jochen Engel. Schließlich sei die Planung und Ausführung eines solchen Markts viel Arbeit. „Sonst müssten wir in der Gemeinde einen Mitarbeiter haben, der sich an drei Tagen pro Woche nur mit dem Wochenmarkt beschäftigt“, erklärt er.

Zusammen mit Bürgermeister Carsten Sittmann, der die Idee zu dem neuen Wochenmarkt angestoßen hatte, kümmert sich Engel um die weitere Planung um den Markt herum, wie die Verkehrsbeschilderung. Derzeit wird die noch mobil geregelt, weil noch neue Stände hinzukommen können und noch nicht jeder Marktbeschicker seinen endgültigen Platz gefunden hat. Später soll eine feste Beschilderung folgen. Im Moment gibt es 15 Händler, die ihre Waren auf dem Wochenmarkt anbieten. „Das wird sehr gut angenommen von der Bevölkerung, und es könnten auch noch mehr Stände werden“, erklärt auch Uwe Lorey von der Marktgilde.

Ein weiteres Angebot richtet sich an die Vereine der Gemeinde: Jede Woche kann sich ein Verein an einem Stand kostenlos den Besuchern vorstellen. Dabei sei es egal, ob es sich um einen Informationsstand handelt, oder ob der Verein Kaffee und Kuchen anbietet, sagt Joachim Engel.

und die Deutsche Marktgilde laden die Vertreter der Vereine und Verbände am Donnerstag, 12. November, 19 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses ein. Inhalt der Besprechung ist das Angebot einer Teilnahme am Wochenmarkt. Idee ist, dass Vereine und Verbände sich in wöchentlichem Wechsel mit einem Infostand präsentieren.

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