Verein wird für Therapie-Arbeit vom Olympischen Sportbund geehrt

Reitsportverein Rüsselsheim: Der große Traum von der Reise nach Berlin

Der Rüsselsheimer Reitsportverein wird für seine Therapie-Arbeit mit dem Silbernen Stern des Deutschen Olympischen Sportbundes geehrt.

Bereits im Jahre 2015 wurde die Therapiearbeit des Reitsportvereins Rüsselsheim (RSVR) mit dem „Sterne des Sports“-Preis des Deutschen Olympischen Sportbundes in Bronze ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr erhielt der Verein abermals die Auszeichnung für sein Therapie-Reiten. Doch besser noch, der RSVR hat es in die nächste Runde geschafft und wird am 17. November mit dem Silbernen Stern geehrt.

Im Jahre 2015 wurde die Therapiearbeit der RSVR mit dem Preis „Sterne des Sports“ in Bronze des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Volk- und Raiffeisenbanken ausgezeichnet. Die Auszeichnung gilt für den Bereich Südhessen und ist mit einem Preisgeld von 1000 Euro dotiert. Bis in die Silber- (Hessen) beziehungsweise Gold-Runde (Bundesweit) kam der RSVR im letzten Jahr leider nicht.

Doch das ist in diesem Jahr anders. „Wir haben es geschafft“, jubelte Cora Rothenstein, erste Vorsitzende des RSVR, Ende Oktober, als sie einen offiziellen Brief erhielt.

„Wir sind eine Runde weiter!“

Am 17. November werden Rothenstein und Anke Loring, Pressewartin des RSVR, nach Wiesbaden in das Schloss Biebrich fahren, wo ihnen der Hessische Staatssekretär im Ministerium des Inneren für Sport, Werner Koch, in einer feierlichen Zeremonie die Auszeichnung in Silber überreichen wird.

„Wir haben unsere Bewerbungsmappe im Vorfeld grundlegend überarbeitet“, erklärte Cora Rothenstein. Mit Hilfe von Fotos und Texten in einer Mappe stellte der Verein seine Arbeit im Rahmen des „Sterne des Sports“-Wettbewerbs im Sommer vor. Bereits im September erfolgte die Übergabe der Urkunde in Bronze, die mit einem Preisgeld von 1000 Euro verbunden war. „Wir haben ganz stark gehofft, dass wir es dieses Jahr mindestens eine Runde weiter, also in die hessenweite (Silber-) Ausscheidung, schaffen. Und das hat jetzt geklappt“, freute sich auch Anke Lorig. „Unser ganz großer Traum ist allerdings die bundesweite Ausscheidung in Berlin und die goldene Auszeichnung,“ gab Lorig zu. Alle die, die mit Silber ausgezeichnet wurden, werden in einer weiteren Runde bis zum 18. November von der Goldjury bewertet und bis zum 28. November über einen Gewinn informiert.

„Jetzt heißt es ganz doll Daumen drücken“, sagte Cora Rothenstein. Die große Preisverleihung „Sterne des Sports“ in Gold findet dann im Januar 2017 in Berlin statt. „Und wir würden uns so sehr freuen, wenn wir nach Berlin fahren dürften“, betonten Rothenstein und Lorig hoffnungsvoll.

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