Ostermarkt

Riesen Andrang, also ab ins Zelt

Wer beim Ostermarkt im Inselhof eine gute Auswahl haben möchte, muss pünktlich sein. Um Rollstuhl- und Rollatornutzern den Besuch zu erleichtern, wurde der Markt in das große Zelt im Hof verlegt.

Noch ist nicht viel los im Hof der Wohnstätte Wohnen im Inselhof. Einige Bewohner sitzen, in dicke Jacken gepackt, auf Stühlen im Freien, genießen die Sonne und warten auf die Besucher, die gleich da sein werden. Seit vielen Jahren gilt der Ostermarkt im Inselhof mit selbst gemachtem Osterschmuck als Geheimtipp für all jene, die auf der Suche nach einem Geschenk oder Osterschmuck für das eigene Heim sind.

Bisher fand der Markt im Wintergarten der Wohneinrichtung statt, wo die vielen Interessierten nur wenig Platz hatten und sich aneinandergepfercht an den Ausstelltischen entlang drücken mussten. Rollstuhlfahrer und Rollatornutzer hatten gar keine Chance, sich die vielen selbst gemachten Stücke aus der Nähe anzusehen. In diesem Jahr ist der Markt in ein großes Zelt verlegt worden, so dass mehr Raum für alle da ist.

Yvonne Schmidt, Betreuerin der Tagesstruktur schaut auf die Uhr. Vier Minuten vor 15 Uhr. Zeit, die Zelttüren zu öffnen. Der Hof ist voller Menschen, die nur darauf warten, hereingelassen zu werden. Und trotz mehr Platz ist binnen weniger Minuten das Zelt völlig mit Menschen gefüllt. Neben Osterschmuck, bestehend aus Holzsägearbeiten, Kränzen und Ostereiern gibt es auch eingelegte Soleier, Liköre, Backmischungen, Peeling und Badesalz. Die Flasche Wein mit zwei Gläsern, praktisch in einem Holzgestell untergebracht, sei auch sehr beliebt, sagt Schmidt. Der Kreativität des Tagesstrukturteams sind keine Grenzen gesetzt. Für jeden ist etwas dabei.

Wer eine Verschnaufpause braucht, kann sich draußen im Hof frischgebackene Waffeln, Crêpes oder eine herzhafte Bratwurst genehmigen. Und bald kommen schon die ersten Markt-Besucher mit glücklichen Gesichtern und frisch erworbenem Osterschmuck aus dem Zelt.

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