Der Standort Rüsselsheim wird gestärkt. foto: opel
+
Der Standort Rüsselsheim wird gestärkt.

Unternehmen

Fiat-Chrysler zieht von Frankfurt nach Rüsselsheim: Opel-Mutter bündelt Deutschland-Geschäft

  • Olaf Kern
    vonOlaf Kern
    schließen

Auch Fiat Chrysler Germany zieht mit Firmenzentrale in die Opel-Stadt

Rüsselsheim ‒ Der Stellantis-Konzern bündelt sein gesamtes Deutschlandgeschäft in Rüsselsheim. Nach den früher in Köln sitzenden Kollegen der französischen Schwestermarken Citroen, DS und Peugeot in Deutschland, sollen nun auch die Mitarbeiter von Fiat-Chrysler Germany folgen und in die Opel-Stadt umziehen. Bisher waren diese in Frankfurt in angesiedelt. Das haben Geschäftsführung und Aufsichtsrat der FCA Germany beschlossen. Wie ein Opel-Sprecher sagte, werden etwa 200 Beschäftigte von der Hanauer Landstraße in Frankfurt nach Rüsselsheim umziehen. Dabei handele es sich um Mitarbeiter aus Vertrieb und Verwaltung.

Die Entscheidung, die Beschäftigten am selben Ort zusammenzubringen, werde die Koordination verbessern und die noch klarere Differenzierung der Marken von Stellantis in Deutschland sicherstellen, heißt es in einer Pressemitteilung. Alle Marken würden auch künftig eigenständig am Markt agieren und die Kunden individuell ansprechen. Die Sozialpartner seien informiert; alle Details der Umsetzung würden derzeit gemeinsam erarbeitet, heißt es weiter. Die Marken Abarth, Alfa Romeo, Fiat, Fiat Professional und Jeep sollen auch weiterhin mit einer Niederlassung an der Hanauer Landstraße in Frankfurt vertreten bleiben.

„Position der Stärke“: Bündelung in Rüsselsheim soll Stellantis weiter voranbringen

Stellantis ist aus der Fusion von PSA und Fiat-Chrysler hervorgegangen. Mit einem kombinierten Pkw-Marktanteil von rund 12,5 Prozent im Jahr 2020 sind die Marken von Stellantis die Nummer zwei am deutschen Markt gewesen. Die Fusionspartner des viertgrößten Autobauers der Welt Stellantis, Fiat Chrysler und PSA, schrieben im vergangenen Jahr auch trotz Corona schwarze Zahlen.

„Wir agieren aus einer Position der Stärke. Diese wollen wir mit der Bündelung der Aktivitäten nun weiter ausbauen, indem wir von einer besseren Zusammenarbeit profitieren“, unterstrich Amaury de Bourmont, Vorstandsvorsitzender der FCA Germany AG und CEO der Groupe PSA Deutschland GmbH. (ok)

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare