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Bei „Viva Lingua“ sind auch englischsprachige Aliens an der Schule zu Besuch.

Max-Planck-Schule

Wenn englischsprachige Aliens auf französischen Hip-Hop treffen

Ob Aliens, die Englisch sprechen, oder das Lied eines französischen Popstars als Theaterszene umfunktioniert: Die Jugendlichen der Max-Planck-Schule zeigten auf unterhaltsame Weise, was sie im Fremdsprachenunterricht gelernt haben.

Rüsselsheim - Dass Sprachen auch viel Spaß machen können, beweisen die Schüler der Max-Planck-Schule abermals. Der traditionelle Sprachenabend mit dem Titel „Viva Lingua“, an dem alle Klassen ab der Mittelstufe bis zur Oberstufe teilnehmen, hat sich mittlerweile bei als Eltern und Schülern beliebte Institution etabliert.

So ist die Aula des Gymnasiums auch bis zum letzten Platz gefüllt. „Das Erlernen einer Fremdsprache ermöglicht es uns, andere Länder und ihre Kulturen besser kennenzulernen“, stellt Lehrerin Despina Anastasiadou in ihrer Moderation fest. Durch die Sprachkenntnisse könne man dann bei einem Besuch eines Landes mit den Einheimischen in Kontakt treten und lerne so die jeweilige Lebensweise der Menschen noch besser kennen.

"Viva Lingua" soll Fremdsprachen kreativ vermitteln

Die intensiven Vorbereitungen der Schüler auf „Viva Lingua“ gebe den Jugendlichen nicht nur einen Motivationsschub, sondern verbessere zudem auch auf beeindruckende Weise ihre Sprachkompetenz, erklärt die Lehrerin und Organisatorin Despina Anastasiadou. 

An der Max-Planck-Schule werden aktuell die Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch im Unterricht angeboten. „Viva Lingua“ habe zum Ziel, Fremdsprachen kreativ und spielerisch umzusetzen, so Despina Anastasiadou.

Und das machen die Schüler in der Tat. Die siebte Klasse hat sich das Lied „Papaoutai“ des französischen Popstars Stromae vorgenommen. Doch anstatt das Liedes zu singen, haben sich die Jugendlichen eine eindrucksvolle Szene überlegt, welche die Geschichte des Lieds – eine schwierige Beziehung eines Vaters zu seinem Sohn – nacherzählt. 

Natürlich sprechen alle Schüler dabei nur Französisch. Stolz halten viele Eltern ihre Smartphones in die Höhe und filmen die Kinder beim Auftritt.

Lustige Antennen in der Max-Planck-Schule

Englischsprechende Aliens sind die Idee der sechsten Klasse. Mit grünen Gesichtern und lustigen Antennen aus Alufolie auf dem Kopf kommt ein Teil der Gruppe auf die Bühne. Die Zuschauer brechen in begeistertes Lachen aus. Die Kinder stellen eine Schulsituation nach, in der Menschen und Aliens gemeinsam Mathematik lernen. Wieder sprechen die Darsteller ihre gewählte Fremdsprache – Englisch.

Auch Spanisch kommt nicht zu kurz. Die Jugendlichen tanzen, spielen Filmszenen und sind sehr ideenreich. Es ist ein kurzweiliger Abend mit internationalem Flair, der Zuschauern und Aktiven gleichermaßen viel Spaß macht. Dabei ist es auch nebensächlich, dass nicht alle Anwesenden jedes gesagte Wort verstehen. Die Darbietungen sind so durchdacht, dass auch ohne Sprachkenntnisse klar wird, worum es geht.

Vor ein paar Wochen stellte die Max-Planck-Schule beim Tag der Offenen Tür ihre neue Sporthalle vor.

von DANIELA HAMANN

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