Hockey

So sehen die Meister von 1968 heute aus

Dass der Hockey-Sport stark ist in Rüsselsheim, ist wohlbekannt. Eingeweihte wissen auch: Der erste große Erfolg der ortsansässigen Hockey Spieler liegt nun genau 50 Jahre zurück.

Drei D-Mark kostete 1968 der Eintritt zum Endspiel der Deutschen Meisterschaft im Hockey. Der Ruder-Klub Rüsselsheim (RRK) und Schwarz-Weiß Köln traten damals im Rüsselsheimer Stadion am Sommerdamm gegeneinander an. Sieger und somit Deutsche Meister wurden die Rüsselsheimer Spieler um Mannschaftskapitän und Spielertrainer Fritz Schmidt. Heute, 50 Jahre später, steht der – braun gebrannt und gut gelaunt – im Hof der Festung, um ihn herum acht weitere Helden von 1968. Allesamt sind sie gut in Form und strahlen große Vitalität und Lebensfreude aus. Dabei sind: Peter Kraus, Rainer Seifert, Martin Müller, Bodo Schäfer, Helmut Köhler, Michael Heuß, Frieder Fleck und Walter Leichtweiß. „Zehn von uns gibt es noch, und bis auf Wolfram Jirzik, der mittlerweile in Australien lebt, sind alle heute dabei“, freut sich Schmidt.

„Vor 50 Jahren war genauso ein schöner sonniger Samstag wie heute“, erinnert sich Martin Müller, der damalige Linksaußen. Rainer Seifert erklärt, dass sie damals alle in der Nähe des Stadions gewohnt hätten und quasi auf dem Hockeyplatz groß geworden seien. Immerhin sechs ehemalige Spieler leben auch heute in Rüsselsheim.

Nach dem Fototermin im Festungshof geht es zurück ins Café, dort warten die Ehefrauen auf ihre Männer, um mit dem Frühstück starten zu können. Es ist das erste Treffen im großen Kreis. „Wir treffen uns so alle zwei Jahre mal, aber nicht regelmäßig“, sagt Seifert. Auch Jirzik schaue ab und zu zum Golfspielen in der alten Heimat vorbei, sagt Schmidt.

Er selbst hat bis zu seinem 41. Lebensjahr Hockey in der Bundesliga gespielt – 13 Jahre davon in der Nationalmannschaft – und war, zusammen mit Peter Kraus und Rainer Seifert, auch Teilnehmer bei der

Olympiade 1972

in München.

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