Schrebergartenverein

Sickergrube in Auftrag gegeben

Die Wahlen von zwei Vorstandsmitgliedern und ein Rückblick auf das vergangene Jahr, in dem der Verein sein 60-jähriges Bestehen feierte, waren Thema der Jahreshauptversammlung beim Schrebergartenverein .

Gerhard Wagner, der Vorsitzende des Schrebergartenvereins, sprach bei der Jahreshauptversammlung von den Feierlichkeiten zum 60-jährigen Bestehen des Schrebergartenvereins im vergangenen Jahr als herausragendes Ereignis, das mit rund 80 Vereinsmitgliedern und Freunden gefeiert wurde. Er erinnerte aber auch daran, dass die Stadt die Pachtpreise erhöht hat.

Eine Fachfirma hat das Dach des Vereinsheims instandgesetzt. Als nächstes soll der Bau einer Sickergrube für das Dachflächenwasser in Auftrag gegeben werden.

Im Jahr 2015 gab es 13 reguläre Gartenkündigungen. Zwei Gartenpächtern hat der Verein gekündigt. „Leider mussten an einzelne Mitglieder auch wieder Mahnungen versendet werden, und sie mussten zur Einhaltung ihrer Verpflichtungen bezüglich der Gartenpflege aufgefordert werden“, so der Vorsitzende.

In seiner Funktion als Fachberater berichtete Wagner von einem Praxisseminar zur Anlage eines Kräuterbeetes, dem ein Vortrag über die „Welt der Kräuter“ vorausgegangen war. Als Vorarbeit für das Praxisseminar legten die Fachberater des Vereins ein 18 Quadratmeter großes Beet an, das im Juni bepflanzt wurde. Rund 30 mediterrane Kräuter wurden in zehn verschiedenen Sorten angepflanzt. In der Nähe des Kräuterbeetes soll in diesem Jahr gemeinsam mit dem Nabu eine Trockenmauer errichtet werden.

Die Pflanzenflohmärkte sind in diesem Jahr für den 7. Mai und den 1. Oktober zwischen 9 und 13 Uhr vor dem Vereinsheim der Schrebergärtner vorgesehen. Stellplätze für Verkaufsstände werden kostenfrei zur Verfügung gestellt.

 

Rolf-Dieter Beer, zweiter Vorsitzender des Stadt- und Kreisverbandes Wiesbaden der Kleingärtner, ehrte am Sonntag die langjährigen Vereinsmitglieder Ewald Merkel, Heinz Storto und Lothar Walther für ihre 25-jährige Mitgliedschaft.

Bei den Nachwahlen zum geschäftsführenden Vorstand galt es, einen Nachfolger für Gustav Kristl als Schriftführer und Siegfried Reichardt als Kassierer zu finden, da beide ihr Amt abgegeben hatten. Die Nachwahlen gelten für ein Jahr. Für das Amt des Schriftführers konnte kein Nachfolger gefunden werden, so dass Sandra Wolf als einzige Amtsinhaberin – das Amt ist doppelt besetzt – die Schriftführung bestreitet.

Als neue Kassiererin stellte sich Heike Schwaninger zur Verfügung und wurde einstimmig gewählt. Für die Schrebergartenanlage am GPR-Klinikum war sie die Fachberaterin, so dass nun ein Nachfolger für diese Position gefunden werden muss.

Der amtierende Vorsitzende des Vereins, Gerhard Wagner, kündigte an, er werde im kommenden Jahr bei den Wahlen für kein Amt mehr antreten, so dass schon jetzt nach einem neuen Vorsitzenden Ausschau gehalten werden sollte. sura

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