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Im Ratssaal verliehen OB Udo Bausch (vorne rechts) und Stadträtin Renate Meixner-Römer (links) am Freitagabend den 8. Integrationspreis, der für die Jahre 2017/2018 gilt.

Rüsselsheim

Das sind die Preisträger des Integrationspreises

Der Integrationspreis der Stadt ist am Freitagabend im Ratssaal verliehen worden. Er geht an drei Institutionen und an vier Einzelpersonen. Insgesamt ist er mit 2500 Euro dotiert und bezieht sich auf die Jahre 2017 und 2018.

Diesmal geht die Auszeichnung an drei Institutionen und vier Personen: Bahia Bakkali, Sabine Hübner, Ursula und Ulrich Vey, außerdem die Naturfreunde Rüsselsheim sowie die Projekte IDA (In Deutschland Angekommen) und das vor drei Jahren gestartete Projekt „Gemeinsam im Quartier – Berliner Viertel ... Läuft!“. Alle Projekte und Personen wurden am Freitagabend im Rüsselsheimer Ratssaal von Oberbürgermeister Udo Bausch (parteilos) und Stadträtin Renate Meixner-Römer (SPD) ausgezeichnet. Der Preis wurde zum achten Mal verliehen. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 2500 Euro.

Für preiswürdig erachtete die Stadt das Bemühen der Naturfreunde, die seit November 2015 ein

Willkommens-Café

für Geflüchtete organisieren. 800 Euro sind für die Naturfreunde mit dem Integrationspreis verbunden.

Bahia Bakkali engagiert sich vielfältig beim Kinderschutzbund Rüsselsheim, seit 1998 als Integrationslotsin. Inzwischen auch als pädagogische Fachkraft. 2008 gründete sie eine interkulturelle Gesprächsgruppe für Migrantinnen. Sie erhält als Preisgeld 600 Euro.

Ebenfalls 600 Euro gehen an Sabine Hübner, die in der Böllenseesiedlung seit zehn Jahren Aktionen für Kinder und Familien aus verschiedenen Herkunftsländern organisiert. 500 Euro erhalten Ursula und Ulrich Vey, die sich als Familienpaten in der Flüchtlingshilfe engagieren. Keine Gelddotierung gab es für das im Juni 2016 ins Leben gerufene Projekt IDA (in Deutschland Angekommen) und das vor drei Jahren gestartete Projekt „Gemeinsam im Quartier – Berliner Viertel ... Läuft!“

Stadträtin Meixner-Römer stellte die Preisträger jeweils dem Publikum im Ratssaal vor. Meixer-Römer erläuterte auch, dass die Vergabe des Integrationspreises im vergangenen Jahr ausgesetzt wurde, weil zu diesem Zeitpunkt kein genehmigter Haushalt vorlag.

Oberbürgermeister Bausch (parteilos) bekräftigte an diesem Abend die Toleranz und

Weltoffenheit der Stadt

Rüsselsheim. „Ich danke an dieser Stelle ausdrücklich allen Menschen, die für Respekt, Toleranz und Integration eintreten“, unterstrich er. Elf Vorschläge seien für den Integrationspreis 2017/2018 eingegangen. Die siebenköpfige Jury unter der Leitung von Stadträtin Meixner-Römer habe es in ihrer Entscheidung nicht leicht gehabt.

OB Bausch erinnerte auch an die Interkulturelle Woche, die in Rüsselsheim bereits zum 27. Mal gefeiert wird. „Es sind in den vergangenen Jahren immer mehr Vereine zur Interkulturellen Woche hinzugekommen“, freute sich der Rathauschef über die Art der gelebten Integration.

Den Abend musikalisch umrahmte das Flamenco-Duo

„Duende Now!“. Der Integrationspreis wird in Rüsselsheim seit 2009 verliehen. Damals bekam ihn der Verein „Internationaler Garten“. Teilnahmeberechtigt sind Vereine, Institutionen und Gruppierungen sowie Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich und weit über das normale Maß für Integration engagieren.

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