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Schulsportleiterin Denise Wiepen (links) ist von der neuen Sporthalle begeistert.

Bildung

Max-Planck-Schule: Sporthalle ist das neue Schmuckstück

Die Max-Planck-Schule stellte beim Tag der offenen Tür ihre neue Sporthalle vor. Auch die neuen Räume für die Nachmittagsbetreuung konnten begutachtet werden.

„Das ist unser neues Schmuckstück, wir durften nach den Herbstferien den Unterricht aufnehmen“, freut sich Schulsportleiterin Denise Wiepen. Die Sporthalle der 1150 Schüler und 90 Lehrer zählenden Max-Planck-Schule ist nigelnagelneu.

Am Tag der offenen Tür der Schule spielen hier Jungen Fußball, und es toben andere Kinder mit vielerlei Sportgeräten durch die Halle. Am Präsentationstag können die neugierigen Besucher die neue Sporthalle in ihrer ganzen Pracht bewundern, denn sie ist nicht geteilt. „Es ist nämlich möglich, in der Mitte eine Trennwand herunterzulassen“, beschreibt Denise Wiepen begeistert die technische Möglichkeit. „Dann können hier zwei Klassen unterrichtet werden“, sagt sie. Meistens treiben tatsächlich zwei Schulklassen in der Halle Sport.

Befürchtungen, dass es dann zu laut ist, bestätigten sich nicht. Die Geräusche in dem einen Teil der Halle sind in dem anderen nicht zu hören. So, wie die Wände den Lärm ohnehin sehr gut schlucken. Auch am Tag der offenen Tür ist eine Unterhaltung trotz der vielen Kinder sehr gut möglich.

Ins Abitur einbringen

Ein Hallenteil ist mit Bodenhülsen, Seilen und Ringen ausgestattet. Hier findet verstärkt der Turnunterricht statt. Der zweite Teil ist primär für die Spiel- und Ballsportarten vorgesehen. Wiepen macht zudem auf einen Mehrzweckraum aufmerksam, der mit Spiegeln ausgestattet ist. Die Schüler können hier bei Akrobatik-, Turn- und Aerobicübungen ihre Bewegungen beobachten.

„Wir sind sehr zufrieden“, betont die Sportlehrerin. Ein Sport-Leistungskurs wird aber trotz der neuen Halle an der Max-Planck-Schule nicht angeboten. Es ist jedoch möglich, Sport als dreistündigen Grundkurs als viertes oder fünftes Prüfungsfach in das Abitur einzubringen. „Es wird jedes Jahr eine Prüfung angeboten“, betont Wiepen.

Bewegen können sich die Schüler auch in den neuen Räumen der Nachmittagsbetreuung. Hier stehen zum Beispiel Tischtennisplatten. Die Räume für die Nachmittagsbetreuung wurden neu gestaltet und stehen seit den Sommerferien zur Verfügung. Sie locken am Tag der offenen Tür viele Besucher an.

Bis zum Beginn des laufenden Schuljahres diente ein großer Raum zur Nachmittagsbetreuung. „Ruda“, Raum unter der Aula“, hieß er. Aus eins mach zwei, hatte sich die Schule gesagt. Also gibt es nun einen Raum für die Hausaufgaben und die Stillarbeit sowie einen Raum zum Bewegen und Chillen. Hier können sich die Schüler auf bequemen Sitzmöbeln ausruhen, beschreibt Timo Langenbahn, der Koordinator des Nachmittagsangebotes.

Zuvor hatten die Kinder die Hausaufgaben während der Nachmittagsbetreuung in einem Klassenzimmer erledigt. Im neuen Hausaufgabenraum finden insgesamt rund 60 Kinder Platz.

Toben und ausruhen

Die beiden Räume sind für die Schüler der fünften bis neunten Jahrgangsstufe von 11.30 bis 14.30 Uhr geöffnet. Anschließend dürfen die Kinder der verbindlichen Nachmittagsbetreuung „Buch & Ball“ den Bewegungs- und Chillraum stürmen, berichtet Leiterin Monika Siebeneichner. Hier sind derzeit 100 Kinder angemeldet, die sich dann noch eine Stunde austoben oder ausruhen dürfen.

Besucherin Karin Anna Streim findet das Raumangebot klasse. „Es ist trocken, es ist super ausgestattet, die Kinder können laut sein und chillen“, sagt sie. Ihre beiden Söhne sind noch bei „Buch & Ball“ angemeldet. Der Ältere, Jonas, wird vom kommenden Schuljahr an dann das freie Angebot nutzen. Er findet das gut. „Ich kann chillen, Hausaufgaben machen und Tischtennis spielen“, sagt er lachend.

Für Schulleiter Marc Rhein sind das motivierende Räume, die jede Schule gerne habe. Bewegungsräume und Hausaufgabenräume passten in das Konzept der Max-Planck-Schule.

von RÜDIGER KOSLOWSKI

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