+
Sturmtief Fabienne und die nassen Folgen: Impression vom gestrigen Spiel Türk Gücü ? SV Münster.

Fußball

Stockfehler kosten Türk Gücü den Sieg

Seinen Platz an der Sonne musste gestern Gruppenliga-Neuling Türk Gücü Rüsselsheim räumen. Jetzt steht wieder der Absteiger aus der Verbandsliga Süd vorne.

Das erste Heimspiel nach sieben Auswärtspartien verlief für den FC Türk Gücü Rüsselsheim in der Fußball-Gruppenliga Darmstadt nicht nach Wunsch: Mit einer 2:3 (1:2)-Heimniederlage gegen den SV Münster musste der Aufsteiger die Tabellenführung an den FC Alsbach abgeben, hat aber noch die Partie gegen den SV Unter-Flockenbach (9. Oktober) in der Hinterhand. „Es war eine unnötige Niederlage“, war Trainer Efkan Yildiz enttäuscht. Er bemängelte vor allem, dass zwei der drei Gästetreffer durch Fehler der Rüsselsheimer fielen.

In den ersten 20 Minuten war Türk Gücü noch die bessere Elf und führte bereits nach 13 Minuten durch einen Foulelfmeter, den Emin Yalin nach einem Foul an ihm selbst verwandelt hatte. Auch in der Folge war der Aufsteiger stärker und schien durch Ömer Koc (24.) auf 2:0 erhöht zu haben. „Der Schiedsrichterassistent zeigte ’Weiterspielen’ an, doch Schiedsrichter Maurits Weigand pfiff wegen angeblichen Abseits ab“, wunderte sich Yildiz. Er habe sich noch in einigen weiteren Szenen vom Spielleiter benachteiligt gefühlt.

Als sich der Aufsteiger dann einen Fehler in der eigenen Hälfte leistete, nutzte dies Münster nach einer halben Stunde zum 1:1-Ausgleich. „Wir kamen dann ins Schwimmen, was Münster zum zweiten Treffer ausnutzte.“

Nach der Pause fand Türk Gücü seine Linie wieder und erzielte durch Enes Karakus (56.) das 2:2. Als sich die Rüsselsheimer dann jedoch einen weiteren Lapsus im Spielaufbau leisteten, nutzte dies Münster (73.) zum dritten Treffer. Die Gastgeber gaben nicht auf, konnten aber manch gute Chance zum 3:3 nicht mehr verwerten. Pech hatte der Aufsteiger, dass der Referee bei einer Abwehraktion auf der Torlinie ein Handspiel von Münster nicht ahndete.

„Wir haben uns diese Niederlage selbst zuzuschreiben“, betonte derweil Efkan Yildiz. So waren es erneut Ballverluste im Spielaufbau, die zu Gegentreffern führten. Positiv wertete der Trainer allerdings, dass seine Mannschaft auch nach dem Rückstand Moral bewiesen und nicht aufgesteckt habe. Zudem ist er sicher, dass die Partie einen anderen Verlauf genommen hätte wenn, der Schiedsrichter die umstrittene Szene in der 24. Minute anders bewertet hätte.

Türk Gücü Rüsselsheim: Ilbay – Türkyilmaz, Karakoc, Karakus, Penz (68. Aslanca), Koc, Cociu, Yalin, Uzun, Odabas, Haruna.

Tore: 1:0 Yalin (13./FE), 1:1 Huther (30.), 1:2 Postall (34.), 2:2 Karakus (56.), 2:3 Arian Sahitolli (63.),

Gelb-Rot: Basri Karakoc (88./Rüsselsheim). – SR: Weigand (Frankfurt), – Zuschauer: 100.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare