Urnengang für den Ausländerbeirat

  • VonRobin Göckes
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Der Ausländerbeirat ist die Interessenvertretung aller ausländischen Mitbürger in Rüsselsheim. Gestern wurde das Gremium neu gewählt. Die Wahlbeteiligung ist gesunken.

Rüsselsheim. 14 059 ausländische Mitbürger waren gestern aufgerufen, in vier Wahllokalen ihre Stimme für die Neubesetzung des Ausländerbeirats abzugeben. Fünf Listen stellten sich zur Wahl: „Aktive Liste“, „Liste 2000“, „Progressive Ausländer Union“, „Internationale Demokraten“ und „Solidaritätsliste“. Letztere hat sich neu formiert, war bislang also nicht in dem Gremium vertreten.

Nach Auszählung all jener Stimmzettel, bei denen auf die Wahl einzelner Personen verzichtet wurde, scheint die Liste der „Internationalen Demokraten“ mit 38,5 Prozent als Sieger aus dem Urnengang hervorzugehen. Die „Aktive Liste“ kommt demnach auf 23,1 Prozent, die „Liste 2000“ auf 20,3 Prozent. Die „Solidaritätsliste“ kommt auf 12,1 Prozent aller abgegebene Stimmen, die „Progressive Ausländer Union“ auf 6 Prozent. Die Wahlbeteiligung liegt nach Angaben der Stadt bei 8,3 Prozent. Bei der Wahl im Jahr 2010 traten noch 9,8 Prozent der Wahlberechtigten den Gang zur Urne an.

Die Stadt Rüsselsheim weißt darauf hin, dass es sich dabei noch nicht um das amtliche Endergebnis der Wahl, sondern lediglich um ein Trendergebnis handelt. Erst am heutigen Montag werden alle Stimmzettel ausgezählt – also auch jene, auf denen einzelne Personen und nicht einfach ganze Listen gewählt wurden.

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