Entertainer kommt am 4. Februar

Warum Schlagersänger Willi Herren die Fastnachtsparty in Rüsselsheim aufmischen will

Am Samstag, 4. Februar, kommt der Schlagersänger Willi Herren zur Fastnachtsparty der „Siedler 11“. Willi Herren? Da klingelt doch was. Stimmt, denn der Rheinländer war einst Dauergast in der ARD-Soap „Lindenstraße“. Mittlerweile sorgt er jedoch als Stimmungssänger auf Mallorca für Furore. Echo-Mitarbeiter Ralph Keim sprach mit dem 41 Jahre alten Allround-Talent über seine provokanten Lied-Titel, das Vater-Dasein und seine Serien-Vergangenheit.

Herr Herren, Sie treten demnächst in Rüsselsheim bei einer Fastnachtsparty auf. Was dürfen die Besucher von Ihnen erwarten?

WILLI HERREN: Auf jeden Fall jede Menge Spaß. Ich freue mich jedes Jahr auf Karneval, beziehungsweise auf die Fastnacht. Ist ja auch klar, schließlich bin ich Kölner. Dass ich dieses Jahr auch einmal in Rüsselsheim auftrete, freut mich natürlich ganz besonders.

Im Internet werden Sie als Stimmungssänger beschrieben. Wie würden Sie sich beruflich selbst bezeichnen?

WILLI HERREN: Ich sehe mich in erster Linie als Entertainer. Ich verpacke mein Bühnenprogramm mit Comedy-Elementen. Je nach Publikum bin ich da sehr flexibel. Ich bin dankbar für jeden einzelnen Auftritt, und meinetwegen kann es noch 20 oder 30 Jahre so weiter gehen. Ich liebe die Musik. Ich liebe es, Menschen zu begeistern, sei es auf der Bühne oder in der Schauspielerei.

1992 bis 2007 traten Sie in der ARD-Soap „Lindenstraße“ auf. Werden Sie darauf heute noch angesprochen?

WILLI HERREN: Ja, natürlich. Aber viele vergessen, dass ich im Jahr 2012 mit einer Sonderfolge mit dem Titel „Ollilympia“ wieder zurückgekommen bin. Auch im Jahr 2014 war ich in vier Folgen erneut in der „Lindenstraße“ zu sehen. Der von mir dargestellte Olli Klatt ist halt eine Figur, welche kommt und welche geht. Mir macht sie weiterhin viel Spaß. Aber ich bin auch in anderen Serien zu sehen: Im Herbst vergangenen Jahres war ich übrigens in der Serie „Soko Stuttgart“ zu sehen.

Sie haben eine Tochter im Pubertätsalter. Wie findet sie eigentlich die Lieder ihres Vaters?

WILLI HERREN: Also ich hoffe doch, dass sie mich gut findet. Spaß bei Seite! Meine Kinder sind mein Ein und Alles. Meine Tochter ist gerade 14 Jahre alt geworden. Wie Sie schon richtig erkannt haben, steckt sie mitten in der pubertären Phase. Aber unser Verhältnis ist wirklich sehr gut. Und daran wird sich auch nichts ändern.

Sie singen Lieder wie „Doris, du geile Schlampe“ und „Der Mann hinter dem Bauch“. Laufen diese oder ähnliche Songs auch bei Ihnen im Auto?

WILLI HERREN: Erst einmal muss ich Ihnen sagen, dass der Song „Doris, du geile Schlange“ heißt und nicht “... geile Schlampe“.

Entschuldigung, das wirft natürlich ein anderes Licht auf das Werk.

WILLI HERREN: Das Lied ist zudem schon einige Jahre alt. Im Auto höre ich mich nicht so oft, dann doch eher die Lieder meiner Kollegen. Meine aktuellen Songs, die ich auch in meinem Programm ständig einbaue, sind zum Beispiel „So geh’n die Deutschen“, „Trink, Brüderlein, trink“, „Das ist unser Tag“ oder auch „Scheiß drauf“.

Sie werden im Sommer 42 Jahre alt. Können Sie sich vorstellen, es ihrem bald 72 Jahre alten Kollegen Jürgen Drews nachzumachen und ebenfalls so lange auf der Schlagerbühne zu stehen?

WILLI HERREN: Wie bereits gesagt: Von mir aus kann es noch Jahre und Jahrzehnte so weitergehen.

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