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Die wohl größte Herausforderung

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Kurz vor Fertigstellung der  Unterkunft am Weinfass besichtigt eine Delegation der Stadt die Baustelle.
Kurz vor Fertigstellung der Unterkunft am Weinfass besichtigt eine Delegation der Stadt die Baustelle. © Frank Möllenberg

Die Flüchtlingsströme, die Deutschland erreichen, gehören im Jahr 2015 auch in Rüsselsheim zu den größten Herausforderungen, die die Stadt zu meistern hat.

Rund 800 Flüchtlinge sind über das Jahr 2015 in Rüsselsheim angekommen. Fast in jeder Sitzung des Stadtparlaments spielt die Frage, wie die Menschen unterzubringen sind, eine wichtige Rolle. Immer wieder werden neue Standorte für Unterkünfte beschlossen. Den bereits Ende 2014 eingeschlagenen Weg, zur Unterbringung der Flüchtlinge auf Gebäude zu setzen, die auf Sozialwohnungsniveau in Modulbauweise errichtet werden, hält die Stadt fast das gesamte Jahr über durch. Erst im dritten und vierten Quartal 2015 wird der Zustrom so stark, dass kurzfristige Alternativen gefunden werden müssen. Im November wird beschlossen, dass die Turnhallen der Borngrabenschule kurzfristig als Notunterkunft hergerichtet werden. Wie lange die Hallen genutzt werden, ist aktuell noch nicht klar, die Schule rechnet aber damit, die Hallen bis Ostern nicht nutzen zu können. Gegen Ende des Jahres eröffnet sich zudem die Chance, kurzfristig an Wohncontainer zu kommen. In denen sollen wohl noch im ersten Quartal 2016 insgesamt 200 Menschen unterkommen.

Problematisch ist zudem der starke Zustrom von unbegleiteten Minderjährigen aus den Krisengebieten dieser Welt. Etwa 80 kommen im Laufe des Jahres 2015 nach Rüsselsheim. Da die Kapazitäten der Jugendhilfe für die Unterbringung nicht ausreichen, werden auch Räume außerhalb Rüsselsheims angemietet. göc

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