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Stolz hält Vater Minoun Errayass (Dritter von rechts) im Kreis seiner Töchter seinen Sohn in den Armen. GPR-Geschäftsführer Achim Neyer (rechts) und Pflegedienstleiter Johann Hermann (links) gratulieren.

Geburt

Neujahrsbaby erblickt im Klinikum das Licht der Welt

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Das Neujahrsbaby kam gegen 6 Uhr in der Früh im GPR-Klinikum auf die Welt. Der kleine Junge wurde von den Eltern und seinen fünf Schwestern freudig begrüßt.

Gerade hatten sie noch mit Freunden Silvester gefeiert, als gegen 3.45 Uhr bei Ramia Sammari die Wehen einsetzten. Ihr Mann Minoun Errayass brachte sie sofort ins Rüsselsheimer GPR-Klinikum, wo am 1. Januar um 5.44 Uhr ein gesunder kleiner Junge das Licht der Welt erblickte. Bei der Geburt war er 54 Zentimeter lang und wog 3790 Gramm, teilen die Pfleger mit.

Bei der Namensgebung für den Neu-Rüsselsheimer haben sich die Eltern noch nicht entschieden. Derzeit würden drei zur Auswahl stehen, bei denen aber auch der Rest der Familie noch mitentscheiden darf. Bereits ihr sechstes Baby habe sie im Klinikum entbunden und mit dem Neuankömmling den ersten Stammhalter auf die Welt gebracht, berichtete die Mutter.

Besuch einer Delegation

Neun Stunden nach der Geburt hat sich die ganze Familie um das Krankenhausbett von Ramia Samari versammelt – die fünf Töchter, der Vater und die Schwägerin. In ihren Armen schlummert der Nachwuchs. Eine blau-weiß gestreifte Mütze bedeckt sein Köpfchen, die Gesichtshaut ist noch etwas rötlich gefärbt, die Augen sind geschlossen, die linke Hand liegt am Mund.

Der kleine Junge lässt sich vom Besuch nicht aus der Ruhe bringen. Denn eine Delegation, bestehend aus Geschäftsführer Achim Neyer, Pflegedienstleiter Johann Hermann und dem Chefarzt der Frauenklinik Prof. Dr. Eric Steiner begrüßte gestern den neuen Erdenbürger, die stolzen Eltern sowie die fünf Schwestern, die sich allesamt über den Kleinen freuten. Die junge Mutter erhielt mit den besten Wünschen von Geschäftsführer Neyer einen Strauß Blumen überreicht, einen Gutschein, der im Sanitätshaus Lammert eingelöst werden kann, und für den neuen Rüsselsheimer Bürger gab es dazu als künftigen Spielkameraden das GPR-Maskottchen „Paulchen Rüssel“.

Die Augen sind geschlossen. Von seiner Umgebung bekommt das Neujahrsbaby am GPR-Klinikum noch nicht viel mit.

„Wir freuen uns über so viel Vertrauen in unser Haus, was vor allem dem unermüdlichen und freudigen Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken ist“, so der Geschäftsführer. Das werde auch durch den Gemeinsamen Bundesausschuss, der seinen ersten Bericht über Qualitätsergebnisse veröffentlicht hatte belegt. Einmal mehr zeige ein Leistungsbereich des Hauses die hohe Qualität des gesamten Klinikums. „Wir sind in der Lage, Schwangeren Sicherheit und eine konstante Behandlungsqualität im Bereich der Geburtshilfe anzubieten und sorgen zugleich für eine stetige Weiterentwicklung der medizinischen Versorgung. Wir möchten beispielsweise den werdenden Eltern Erleichterungen in der Geburtshilfe bieten und werden daher noch in diesem Jahr ein zusätzliches Angebot durch Hebammen für die Nachbetreuung der Mütter ins Leben rufen“, teilte Neyer mit.

Hintergrund sei der bundesweit bedenkliche Rückgang an Hebammen, der es werdenden Müttern schwer mache, eine sie betreuende Hebamme zu finden. Mit 1139 Kindern, die 2018 im GPR-Klinikum auf die Welt gebracht wurden, seien die Geburtenzahlen aber weiterhin stabil, versicherte Steiner.

Optimale Versorgung

Das Klinikum verfüge über den zusätzlichen Sicherheitsfaktor einer eigenen Kinderklinik mit mehreren neonatologischen Fachärzten und einer kinderkardiologischen Fachärztin. Die Kinderklinik verfüge zudem über eine Neugeborenen-Intensivstation. Ein weiterer Vorteil des Klinikums bestehe darin, dass Kreißsaal, Neugeborenen- und Wöchnerinnenstation praktisch Wand an Wand benachbart untergebracht sind, erklärte der Geschäftsführer die Vorteile einer Entbindung in der Rüsselsheimer Klinik.

Darüber hinaus erfülle das Mutter-Kind-Zentrum die Anforderungen eines perinatalen Schwerpunkts für eine optimale neonatologischen Versorgung. Das Klinikum könne im Falle von unvorhergesehenen Komplikationen die größtmögliche Sicherheit für Mutter und Kind gewährleisten. Durch den perinatalen Schwerpunkt mit angeschlossener Intensivstation bestehe die Möglichkeit, eine engmaschige und kompetente Überwachung und Betreuung sowohl der Mütter während einer Risikoschwangerschaft als auch der Neugeborenen zu gewährleisten. Das Klinikum biete so eine sichere Versorgung Frühgeborener ab einem Geburtsgewicht von 1500 Gramm. „Dieses Setting ist ein Alleinstellungsmerkmal und findet sich erst in größeren maximalversorgenden Kliniken wieder“, erklärt Neyer.

Derzeit werde im Klinikum daran gearbeitet, das Mutter-Kind-Zentrum weiter auszubauen, um die Zertifizierung als „Babyfreundliches Krankenhaus“ zu etablieren, teilt die Pressestelle mit.

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