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Auch weiterhin werden Stolperfallen im EKZ nur als Flickwerk repariert. Bis mehr passiert, müssen die Königstädter noch gut drei Jahre warten.

Vorgestellt

Das sind die Bauvorhaben in Königstädten

Bei der Ortsbeiratssitzung in Königstädten stellte Achim Dingeldein verschiedene Bauvorhaben in Königstädten vor. Dazu gehören die Sanierung des Einkaufszentrums Königstädten und die Fahrbahndeckenerneuerung der Bensheimer Straße.

Direkt vor dem Gelände der Feuerwehr Königstädten wird es bald eine Wegeverbindung geben, die von der Fußgängerquerung bis zum asphaltierten Weg zu den Kleingärten „Auf der Hub“ und „Die Bandweide“ liegt. Das berichtete Achim Dingeldein im Königstädter Ortsbeirat. Die Fläche gehört zur Kreisstraße, so dass der Kreis Groß-Gerau Baulastträger ist. Er ist bereit, seine Fläche zur Verfügung zu stellen, und die vorhandenen Platzverhältnisse ermöglichen einen Fußweg von 1,80 Metern Breite. Die Regelbreite liegt bei 1,50 Metern.

Die Kosten muss die Stadt Rüsselsheim tragen. Zunächst müssten Planungsleistungen erbracht werden, die etwa 3800 Euro kosten. Mittel dafür seien im Haushalt 2019 eigestellt worden. Die Umsetzung soll 2019 erfolgen.

Nur Flickwerk

Auch im Einkaufszentrum von Königstädten soll etwas passieren. Bislang wurden Reparaturarbeiten nur zur Verkehrssicherungspflicht ausgeführt, die als Flickwerk bezeichnet werden können. So werde es kurzfristig gesehen auch weitergehen, erleuterte Dingeldein. Langfristig soll jedoch eine Aufwertung des EKZ als Treffpunkt im Ortskern angestrebt werden. Als nächste Schritte in diese Richtung wird ein Ingenieursbüro mit Planungsleistungen beauftragt. Mit einer Umsetzung ist nicht vor 2021 zu rechnen.

Die Verschiebung der Pläne wurde von einigen Ortsbeiratsmitgliedern nicht gut aufgenommen. Frank Wohlfahrt (CDU) fragte, warum es noch drei Jahre dauern müsse, bis etwas geschieht. Schließlich sei bei einer Ortsbegehung festgestellt worden, dass viele Schäden Unfallgefahr birgen. Auf die Frage, welche Teile des EKZ in städtischem Besitz seien, nannte Dingeldein die Parkfläche und die Gänge bis an die Gebäude.

Tiefe Risse

Als dritte Baumaßnahme in Königstädten erläuterte Dingeldein die Erneuerung der Bensheimer Straße. Neben der Erneuerung der Fahrbahndecke sollen auch die Verkehrsflächen umgestaltet werden. Die Bensheimer Straße als Haupteinfallstraße des Stadtteils weise tiefe Risse in Quer- und Längsrichtung auf. Drei Bauabschnitte sind vorgesehen. In Höhe Lindensee- bis Forsthausstraße soll es mit Abschnitt 1 im Februar losgehen. Bauabschnitt 2 liegt zwischen Forsthausstraße und Auerbacher oder Fürther Straße. Arbeiten dort sind für das Frühjahr 2020 vorgesehen. Der dritte Bauabschnitt, mit dem im Frühjahr 2021 begonnen werden soll, befindet sich zwischen Auerbacher/Fürther und Heppenheimer Straße.

Die Verkehrsfläche wird umgestaltet, um die Geschwindigkeit des Verkehrs zu reduzieren. Die Fahrstreifen werden nach Norden verschoben, die mittlere Sperrfläche fällt weg. Für den ersten Bauabschnitt auf einer Länge von 490 Metern ist eine Bauzeit von acht Wochen vorgesehen. Kosten von 351 900 Euro sind eingeplant. Während der Bauzeit wird der Verkehr durch halbseitige Verkehrsführung geregelt. Der ortsauswärtsfahrende Verkehr wird über den Konrad-Adenauer-Ring umgeleitet.

Die Neuaufteilung der Verkehrsflächen führte während der Sitzung zu längeren Diskussionen, da sich die Anwesenden in eine Gruppe der Vielradfahrer und eine andere Gruppe teilte, die alles aus der Perspektive des Autofahrers sieht, teilten.

Positive Neuigkeiten hatte Marianne Flörsheimer (Linke/Liste Solidarität) vom Magistrat in Sachen Wiegehäuschen mitgebracht. In einem Schreiben heißt es: „In Anbetracht der vielfältigen Nutzung des Platzes rund um das Wiegehäuschen durch den Stadtteil wird der Holzbohlenbelag nach der Frostperiode im April/Mai 2019 ausgetauscht. Zudem werden die maroden Stahlrahmen mit überarbeitet. Während der Frostperiode werden die denkmalschutzrechtlichen Belange geklärt. Geplant ist, die Arbeiten von der städtischen Werkstatt durchführen zu lassen.“

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