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Singspiel „Im weißen Rössl“ im Riedstädter Theater

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Das Singspiel „Im weißen Rössl“ ist vor allem durch die Verfilmung mit Peter Alexander bekannt geworden. Nun wird es im Riedstädter Theater neu aufgelegt zu sehen sein.

Bereits im vierten Jahr präsentiert das Riedstädter Theater in der Vorweihnachtszeit leichte Unterhaltung und Boulevard. Nach „Wie wär’s denn, Mrs. Markham“ (2014), „Pension Schöller“ (2015) und „Der Raub der Sabinerinnen“ (2016) wagt sich das professionelle Schauspielerensemble unter der Leitung von Regisseur Christian Suhr in diesem Jahr erstmals an eine Operette: Zu sehen ist das bekannte Singspiel „Im weißen Rössl“ von heute, 1. Dezember, an.

Auch diesmal gilt ein „en-suite-Spielplan“, das heißt, das Stück wird „hintereinander weg“ aufgeführt und erscheint exklusiv an drei Dezember-Wochenenden auf dem Spielplan. Die bekannte Operette in der besonderen Inszenierung der BüchnerBühne hat am ersten Adventswochenende (1./2. Dezember) Premiere. Weitere Theatertermine sind jeweils freitags und samstags am 8., 9., 15. und 16. Dezember.

Anwalt trifft Bettler

Das Singspiel „Im weißen Rössl“ ist vor allem durch die Verfilmung aus dem Jahr 1960 mit Peter Alexander und Gunther Philipp bekannt. Das amüsante Bühnenwerk wurde ursprünglich 1896 von Oscar Blumenthal und Gustav Kadelburg in Bad Ischl verfasst.

Handlungsort ist das wohlbekannte Hotel am Wolfgangsee – dort, wo das Glück angeblich direkt vor der Tür liegt. Im „Rössl“ begegnen sich zur Hauptsaison ganz unterschiedliche Menschen – ein forscher junger Rechtsanwalt, ein eigentlich wohlhabender Bettler, Industrielle und Professoren, die Rössl-Wirtin sowie ihre Angestellten.

In ihrer besonderen Fassung auf Basis des komödiantischen Singspiels bietet die BüchnerBühne neben Humor, Gefühl, Liebesverwicklungen und jeder Menge musikalischer Ohrwürmer eine ebenso abgründige wie unterhaltsame Sicht auf die durch Film und Operette bekannte Geschichte.

Amüsanter Abend

Neben den bekannten Ensemblemitgliedern (Valerie Bolzano, Mélanie Linzer, Oliver Kai Müller, Alexander Valerius und Karsten Leschke) tritt mit Henriette Konschill eine waschechte Wiener Operettensängerin auf die Bühne. Für sämtliche Musikarrangements ist Piano-Barmann und Hausmusiker Bastian Hahn verantwortlich.

Für alle, die einen amüsanten Theaterabend in Form eines Gutscheins unter den Weihnachtsbaum legen wollen, gibt’s dann noch letzte Vorstellungen am Freitag, 19. Januar, und Samstag, 20. Januar 2018. Gutscheine hierfür sind – wie die Tickets – im Vorverkauf erhältlich.

Die Aufführungen starten generell um 19.30 Uhr. Das Theatercafé als gemütlicher Zuschauertreffpunkt öffnet bereits um 18.30 Uhr.

Theaterkarten sind im Internet über den Ticketshop unter und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen über Reservix zu bekommen. Die Buchhandlungen Bornhofen in Gernsheim und Faktotum in Wolfskehlen, die Infothek des Landratsamtes in Groß-Gerau sowie „Florales & Handgemachtes“ in Goddelau, Weidstraße 5 F, sind weiterhin örtliche Vorverkaufsstellen des Veranstalters. Ein direkter Kartenkauf ist außerdem dienstags und freitags zwischen 10 und 13 Uhr im Theater möglich.

An Vorstellungstagen kann auch die Abendkasse zum Einkauf von Vorverkaufskarten genutzt werden – das Theatercafé ist generell eine Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet. Beim Kinoclub mittwochs öffnet das Café um 19 Uhr.

Die Karten an der Abendkasse kosten zwei Euro mehr als im Vorverkauf.

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