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Ab durch die Mitte: Vincent Lutz (TG Rüsselsheim III, Mi.) findet im Bliesener Block die Lücke.

Volleyball

Ein Sonderlob für Diagonalmann Lutz

Auf Blankenloch folgt Bliesen, auf den ersten Sieg folgt umgehend der zweite: Die Schützlinge von Trainer Dennis Kula sind gut drauf.

Der Knoten scheint geplatzt. Nun läuft es bei den Drittliga-Volleyballern der TG Rüsselsheim III. Mit fünf Niederlagen als Aufsteiger schwach gestartet, gelang ihnen jetzt der zweite Sieg in Folge. Nach dem 3:1 der Vorwoche bei der TSG Blankenloch konnten sie am Samstagabend gegen den TV Bliesen, angeführt von einem starken Vincent Lutz im Angriff, ein 3:2 (27:25, 25:16, 22:25, 21:25, 15:12) draufsetzen.

„Dabei hätten wir eigentlich sogar 3:0 gewinnen müssen“, sah Trainer Dennis Kula seine Mannschaft bereits mit 2:0 Sätzen vorne liegen. „Statistisch gesehen hatten wir dann im dritten Satz die beste Annahme im ganzen Spiel.“ TG-IV-Coach Lukas Kriegel und Libero Moritz Böttcher, der krankheitsbedingt auf der Bank sitzen blieb, hatten Kula assistiert und die gute Quote in der Annahme schriftlich festgehalten. Dennoch konnten die Gastgeber in der Schlussphase des dritten Durchgangs den Sack nicht zumachen – ebensowenig wie im vierten.

„In Satz drei und vier hatten wir Mühe, uns auf die Umstellung des Gegners einzustellen“, so Kula. „Bliesen hat da seinen Diagonalspieler auf die Vier gestellt und einen anderen Diagonalspieler eingewechselt.“ So musste die Turngemeinde noch in den Tiebreak. „Wo wir uns aber wieder gefangen haben“, freute sich der Trainer über mentale Stärke und Kampfgeist. Eine knappe 8:7-Führung zum Seitenwechsel gab sein Team, angefeuert von rund 50 Zuschauern in der Heinemann-Halle, nicht mehr aus der Hand.

Insgesamt konnte Kula positiv „mehr Mut und mehr Ruhe“ im Spiel seiner Mannschaft beobachten, die bis auf Tim Zimmermann komplett antrat. Vor allem aber hob er Vincent Lutz auf der Diagonalposition hervor: „Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Erfreut zeigte sich Kula zudem über die anerkennenden Worte der Bliesener, die seinem Team eine starke Leistung bescheinigten: „Sie haben sich gewundert, dass wir schon so viele Spiele verloren haben.“

Ihren Aufwärtstrend fortsetzen können die Rüsselsheimer aber nun erst in drei Wochen. Bis zum 24. November zu Hause gegen den SV Fellbach II (Samstag, 20 Uhr, Heinemann-Halle) steht eine längere Pause an. „Ich hoffe“, so Kula, „dass uns das nicht rausbringt.“

TG Rüsselsheim III: Jannik Fischer, Marcel Eberius, Rouven Schüßler, Vincent Lutz, Steffen Jungbluth, Tim Klotzbach, Henry Unger, Mark Gumenjuk, Yannek Schmittdiel, Jan Bauer, Dennis Friedrich, Moritz Böttcher (n.e.).

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