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Beim Trebur Open Air sind 80 Helfer mit dem Aufbau beschäftigt

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Ab morgen wird es in Trebur musikalisch: Die 26. Auflage des nach der Gemeinde benannten Open-Air-Festivals geht über die Bühne. Wir haben uns vorab auf dem Gelände umgeschaut.

Das Hämmern und Klopfen hören sie schon gar nicht mehr. Seit dem frühen Morgen sind die zehn Männer und Frauen damit beschäftigt, die Hauptbühne aufzubauen, auf der von Freitag bis Sonntag die großen Rockstars auftreten werden. Die Helfer gehören zu einer von 15 Gruppen von Ehrenamtlern, ohne die beim Trebur-Open-Air nichts geht. An der Bühne das Sagen hat Siri Anker. Seit 15 Jahren, damals war sie noch Schülerin, gehört Anker zu der Freiwilligen-Mannschaft des Festivals. „Erst habe ich nur kleine Aufgaben übernommen“, blickt sie zurück. Mit der Zeit wurde das Engagement immer größer.

Gerade sind ihre Schützlinge damit beschäftigt, die Lichtanlage zu installieren. In der Hitze ist das eine schweißtreibende Angelegenheit. Große Wasserflaschen liegen überall verteilt. Manch einer läuft zur Abkühlung durch die Sprinkler-Anlage auf dem Rasen oder unternimmt gleich einen Abstecher ins benachbarte Freibad, das auch den Festivalbesuchern offen steht. Auf dem Campingplatz ist das Grillen in diesem Jahr angesichts der Hitze nur an einem zentralen Punkt erlaubt.

Beim Aufbau der Hauptbühne ist die Tontechnik auf dem Boden zum Schluss dran. Bis in den Abend dauert ihr Aufbau. Der Aufbau der Nebenbühne am Donnerstag wird da deutlich entspannter. „Die ist mobil“, erzählt Stefan Kasseckert, bei der Gemeinde Trebur für das Festival zuständig. Dementsprechend einfach sei es mit ihr, nur an die richtige Stelle auf der anderen Seite des Geländes gefahren werden müsse sie.

Auf beiden Bühnen werden am Wochenende indes Bands zu sehen sein, die bereits auf dem Open Air aufgetreten sind. Die Lokalmatadoren Elfmorgen etwa waren mittlerweile so oft zu Gast, dass sie schon fast zum Festival-Etat gehören. Aber auch Bands wie Montreal, Liedfett oder Heisskalt waren in der Vergangenheit schon in Trebur.

Zum zweiten Mal hintereinander sind B6BBO aus Berlin dabei. Die selbst ernannten Erfinder des Powerpolka waren 2017 eine der großen Überraschungen des Festivals. Mit ihrer sehr tanzbaren Musik zwischen Disco und Punk wurden sie vom Publikum schon am Nachmittag fast so gefeiert wie die Headliner am Abend.

Diesmal haben B6BBO ihr aktuelles Album „Schmetterlinge mit Bauch“ im Gepäck. „Die Platte klingt poppiger und ist musikalisch ausgereifter“, gibt Sänger Arne Markuske einen Vorgeschmack auf das neue Material. Gelegenheit es dem Publikum zu präsentieren, haben die Berliner am Samstag um 17.30 Uhr auf der Hauptbühne.

Auf die Rückkehr nach Trebur freut Markuske sich auch, weil die Organisation im vergangen Jahr sehr angenehm gewesen sei. „Wir haben gemerkt, dass das für die Leute im Hintergrund ein Herzensprojekt ist.“

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